#1

Devons Haus am Stadtrand (Badezimmer)

in Dome is fallin/At least we must fight 25.07.2016 19:40
von Luke Blackhawk" | 3.736 Beiträge | 5164 Punkte

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#2

RE: Devons Haus am Stadtrand (Badezimmer)

in Dome is fallin/At least we must fight 25.07.2016 21:22
von Buffy Anne Summers | 355 Beiträge | 450 Punkte

Spike, der Destiny, die immer noch ohne Bewusstsein war, auf seinen Armen trug und ich, hatten uns auf den Weg zu Devons Haus gemacht, denn das war tatsächlich das nächste Haus, was wir erreichen konnten. Es war also naheliegend, dass es unser Ziel war, um uns eine kurze Pause zu gönnen und ich hoffte, dass genau diese Pause uns im Anschluss nicht in den Hintern beißen würde, denn das Böse schlief ja bekanntlich nie und würde unsere Abwesenheit draußen auf der Straße vielleicht nutzen, um seine Armee neu zu formieren. Aber trotzdem hoffte ich, dass wir den größten Ansturm bereits zurück geschlagen und besiegt hatten.
Zwar versuchte der Vampir mehrfach, das Gespräch mit mir zu suchen, doch ich war gerade absolut nicht in der Stimmung, mich mit ihm zu unterhalten, zumal jede Unterhaltung gerade wohl unweigerlich in einer weiteren Meinungsverschiedenheit geendet wäre. Nichts worauf ich unbedingt scharf war. Daher schwieg ich lieber und lief stumm neben dem Platinblonden her, bis wir zu Devons Haus kamen.
„Bring du bitte Destiny rein und sag Devon, dass ich auch da bin. Ich muss erst mal ins Bad.“ ließ ich den Vampir dann wissen und schenkte ihm ein entschuldigendes Lächeln. Aber ich brauchte einige Momente für mich um mich selber und meine aufgewühlten Gedanken wieder zu ordnen. Denn so aufgewühlt und wütend wie ich es in den letzten zwei Stunden gewesen war, war ich keine gute Waffe im Kampf gegen das Böse. Außerdem gab es dringende menschliche Bedürfnisse, die ab einem gewissen Punkt keinen Aufschub mehr duldeten, wenn es nicht peinlich werden sollte.
Also ließ ich Spike Destiny ins Wohnzimmer bringen und schlug selber den Weg in das Obergeschoss ein, wo ich aber bevor ich letztendlich tatsächlich ins Bad ging, noch einen kurzen Abstecher zu Ambers Zimmer machte, wo ich kurz an der Tür lauschte und ihre leisen Atemzüge vernehmen konnte. Die Kleine schlief. Es gab also keinen Grund für mich, weiter wie verloren vor ihrer Tür zu stehen und ich begab mich ins Badezimmer. Bei einem Blick in den Spiegel stellte ich ernüchternd fest, dass ich definitiv schon besser ausgesehen hatte. Dreck klebte in meinem Gesicht und die ein oder andere Platzwunde, zierte Gesicht, Arme und Oberkörper, gepaart mit ein paar Hämatomen, die jetzt langsam deutlich hervor traten.
Seufzend drehte ich das kalte Wasser an und wusch mir Gesicht und Hände, ehe ich die Toilette benutzte. Jetzt wo ich allein war, begannen meine Gedanken zu kreisen. Mir kamen einige Dinge, die mir First Evil in Gestalt von Willow an den Kopf geworfen hatte. Aspekte aus dem Gespräch, die ich vorerst als Selbstschutz als bloßen Unsinn abgetan hatte, die jetzt aber wie Ziegelsteine zurück auf meinen Kopf fielen und in mir wühlten. Was war, wenn es keine bloße Anspielung gewesen war? Wenn es der Wahrheit entsprach? Immerhin hatten Darla und Angel es auch zu einem Kind gebracht und plötzlich stieg Panik in mir auf und ich fand mich mit Tränen in den Augen, auf den kalten Badezimmer fliesen wieder. Das konnte und durfte nicht wahr sein.
Mit einem Schniefen stand ich wieder auf und begab mich wieder vor den großen Spiegel, vor den ich mich seitlich stellte und mich von der Seite betrachtete. Nein. Mein Bauch war vollkommen flach. Nicht im geringsten verändert und trotzdem wurde ich das seltsame Gefühl nicht los, dass sich etwas an mir, in mir zu verändern begann, denn ich weinte nur selten ohne ersichtlichen Grund, nur auf ein komisches Gefühl einen seltsamen absurden Gedanken hin los. Das sah mir nicht im Geringsten ähnlich. Was war nur los mit mir? Prüfend zog ich mein Oberteil etwas hoch. War da eine leichte Wölbung? Blödsinn. Mein Verstand begann mir Streiche zu spielen. Ich sollte die Tränen abwischen, mein Gesicht noch einmal waschen und dann wieder nach unten zu den anderen gehen. Gesagt getan. Doch dann fiel mein Blick leider Gottes noch auf eine kleine längliche Schachtel, die am Rand des Waschbeckens lag. Ein Schwangerschaftstest... Wie der wohl hier her kam? „Warst du das etwa?“ ihr Blick ging zweifelnd in Richtung der Zimmerdecke. Wenn das Urböse es schaffte Körperlich zu werden, dann wäre es sicherlich auch möglich, dass es diesen Test hier deponiert hatte. Zur Hölle. Ich bedachte die Schachtel mit einem bösen Seitenblick, ehe sie dann doch ihren Weg in meine Hände fand. Aber noch zögerte ich, denn was, wenn der Test für Lilly war?

@Spike


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#3

RE: Devons Haus am Stadtrand (Badezimmer)

in Dome is fallin/At least we must fight 25.07.2016 22:21
von Spike | 1.007 Beiträge | 1796 Punkte

Und wieder kein Wort von der Jägerin. Sie ignorierte jegliche Versuche sie zu reizen oder sich zu versöhnen völlig. Alles was ich von ihr bekam war eiserne Stille. Aber so still war es für mich gar nicht. Ich konnte die ganze Zeit ihr Herz schlagen hören. Es war immer ein paar Takte schneller als normal. Und immer wenn ich sie ansah, bildete ich mir ein ihr Blut durch ihre Adern rauschen zu hören. Aber ich ignorierte den Wunsch danach ihr jeden Moment die Hauptschlagader aufzureissen gekonnt und konzentrierte mich auf Destiny, die in meinen Armen lag. Erst als wir wahrscheinlich an Devons Haus ankamen, erhob Buffy wieder das Wort an mich, aber auch nur um sich für eine gewisse Zeit zu entschuldigen. Und dann war sie so schnell an mir vorbei gezischt, dass ich keine Möglichkeit hatte irgendetwas dazu zu sagen. "Okay...dann schaue ich alleine nach, ob er okay ist." rief ich ihr zwar sarkastischer Weise noch hinterher, aber sie hatte es womöglich nicht mehr gehört. Dann erst ging ich die Stufen der Veranda nach oben und betrat das Haus. Das Wohnzimmer lag offen anliegend an dem Eingangsbereich, so dass ich die zwei Gestalten auf dem Sofa schnell ausmachen konnte. Ich war bis ein paar Schritte vor das Sofa getreten, dass mit seinem Rücken zu mir stand. "Wow...was..." ich stockte. Noch immer Destiny in meinen Armen haltend lief ich kurze Strecken hin und her, jedoch ohne die Beiden aus den Augen zu lassen. "Ich...ähm...Destiny hat wohl einen Schlag abbekommen." Und mit diesen Worten legte ich sie auf einem Sessel ab, der neben dem Sofa stand. Jetzt sah ich die Beiden von vorn. Aber etwas war mir noch unschlüssig. Wieso stand Lilly hier, vor mir. Sie musste doch tot sein! Doch noch tat ich gute Miene zum böden Spiel. "Lilly ist auch hier...hmm.." Nachdem ich vorhin so reagiert hatte, überlegte ich jetzt noch ein wenig länger. Gab es wirklich eine Möglichkeit, dass sie noch lebte? Keine Ahnung verdammt! Kurzschlussreaktion hin oder her. Eine Sekunde später hatte ich meine Fänge in ihren Hals geschlagen. Devon versuchte mich sofort von ihr weg zu ziehen, doch obwohl iich schon schmeckte, dass es wirklich sie sein musste, lies ich nicht von ihr ab. Erst einige Sekunden später. "Hmmm das ist sie doch...tja, dann...schön für euch. Ich dachte sie wäre das Urböse...das hat jetzt einen Körper...naja weiter machen!" Ich hatte ein paar Schritte zurück getan. Jetzt stand ich da wie...wie ertappt. Dabei waren doch beide dabei gewesen. "Könnt ihr kurz auf mein Mitbringsel aufpassen? Ich schaue nach Buffy...achso, das ist übrigens die Person, die nach oben ins Bad gerannt ist. Schöne Grüße." Einerseits wirkte ich unbesorgt und locker, aber andererseits stotterte ich wie ein Weltmeister herum. Was war nur los? Es war, als könne man nichts und niemandem mehr trauen.

Wenige Augenblicke später hörte man mich schon die Treppen hoch poltern. Ich war nicht immer der leiseste, aber das wussten alle Anwesenden. Am oberen Treppenansatz hielt ich plötzlich ruckartig an. Da stand Devons Kind vor mir. Sie schaute mich mit ihren großen und eigentlich kleinen Kinderaugen an. "Solltest du nicht in deinem Bett liegen, wo du sicher vor den Monstern bist?" zog ich sie auf, blieb aber noch immer wie angewurzelt stehen, als würde sie mich angreifen, wenn ich mich bewegte. "Wieso hörst du nicht auf mich anzusehen?" fragte ich dann schon etwas genervter. Dann erst wagte ich es, mich an ihr vorbei zu stehlen. Dabei drehte sie sich immer wieder in meine Rchtung. "Du bist ein echt komisches Kind...glaube ich..." Unheimlich, das traf es wohl. Und als wäre nichts gewesen, ging sie den Flur entlang und in ein Zimmer, das vermutlich ihres war. Ich schüttelte für mich nur den Kopf, ehe ich Buffys Geruch ins Badezimmer folgte.
Ich öffnete die Tür sehr leise und spähte hinein. Buffy stand mit dem Rücken zu mir gewandt am Spiegel. Ich sagte kein Wort, sondern rutschte einfach durch den Türspalt um bald hinter ihr zu stehen. "Gehts...dir gut?" fragte ich etwas leise. Noch hatte ich nicht entdeckt, was sie da in der Hand hatte, erst als ich neben sie trat und von der Seite auf ihre Hände sah, konnte auch ich die Schachtel sehen. "Ist das das, was ich denke?" Meine Worte hatten ihren gewissen "Charme" noch nicht verloren. "Du solltest wenigstens sicher sein...finde ich." merkte ich an und zuckte mit den Schultern. Dann wanderte meine linke Hand stumm zu ihrer herüber ujm sie zu greifen. Mein Blick war inzwischen in den Spiegel gerichtet, doch dort sah ich nur sie und die Besorgnis in ihren Augen. Aber nicht nur das. Sie waren leicht gerötet und feucht. Oh...sie hatte also geweint. Und ich schien schier überfordert.

@Buffy Anne Summers


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#4

RE: Devons Haus am Stadtrand (Badezimmer)

in Dome is fallin/At least we must fight 25.07.2016 23:13
von Buffy Anne Summers | 355 Beiträge | 450 Punkte

Gerade konnte ich nicht sagen, wieviel Zeit ich allein im Badezimmer verbracht hatte. Irgendwie waren die letzten Minuten zu einem grauen Brei aus Realität und Fantasie verschwommen. Ich wusste nicht, was wahr war, und was meiner bloßen Einbildung entsprang, obwohl ich mich doch sonst immer an die nackten Fakten hielt und nur ungern wilde Spekulationen aufstellte, oder mich von selbigen hinreißen ließ. Aber diese Situation war anders. Mir steckte eine Höllennacht während der Apokalypse in den Knochen, die Trennung von meinem Ehemann, der Kampf im Einkaufszentrum, seine Wandlung vom Menschen und das damit einhergehende Wissen, dass ich ihn wohl nie wieder sehen würde. Und als ob das nicht noch genug wäre, musste ich mich jetzt auch noch mit meinem schlechten Gewissen herum schlagen, denn wieder einmal hatte ich mich von Spike trösten lassen. Was war das nur, was mich immer wieder in die Arme des Vampirs trieb? War es bloße Besessenheit, das Wissen, dass ich in seinen Armen mehr als nur leicht die Welt um mich herum vergessen konnte,, oder hegte ich am Ende doch wirklich tiefere Gefühle, als ich mir im normalen Alltag selber eingestehen wollte? Warum war es immer Spike? Warum konnte es nicht einmal ein Normalo sein? Xander... warum tröstete ich mich nicht lieber mit ihm? "Weil er in den letzten 11 Jahren seit dem Untergang von Sunnydale aus deinem Leben verschwunden ist..." hörte ich mich in Gedanken selber sagen. Plötzlich öffnete sich die Tür hinter mir und ich fuhr erschrocken herum.
-Gehts dir gut?-
Ging es mir gut? Die Wahrheit wäre gewesen, -Nein es geht mir beschissen- aber aus meinem Mund kamen andere Worte. "Ja es ist... ich bin... alles in Ordnung." stammelte ich mehr oder weniger hilflos vor mich hin und mein Blick sank zu Boden. Die Situation war befremdlich. Mehr als befremdlich. Gerade verfluchte ich es, dass Spike ein Vampir war und mich der Spiegel nicht vor seinem Eintreten gewarnt hatte. So hatte er mich eiskalt erwischt. Ich versuchte noch die kleine Schachtel unauffällig verschwinden zu lassen, aber da hatte er sie schon in meinen Händen entdeckt.
"Es ist... Nein..." als seine Hand schließlich nach meiner Griff, entglitt mir die Schachtel und fiel mit einem leisen Klackern auf den Boden, bei dem Versuch, dem Vampir meine Hand zu entziehen. Plötzlich waren da Bilder in meinem Kopf, die ich gar nicht wieder sehen wollte und mein Blick wurde starr. "Da ist sicherlich nichts. Ich bin einfach nur müde und kaputt. Ich brauch eine Dusche und eine Mütze voll Schlaf." entgegnete ich mit einem leichten Zittern in der Stimme und bückte mich, um die Schachtel wieder aufzuheben, damit ich sie an ihren alten Platz zurück legen konnte.

@Spike


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#5

RE: Devons Haus am Stadtrand (Badezimmer)

in Dome is fallin/At least we must fight 25.07.2016 23:30
von Spike | 1.007 Beiträge | 1796 Punkte

"Ach...du lügst doch." tat ich ihre Antwort auf meine Frage ob es ihr gut ging ab. Nein, ihr ging es nicht gut und MICH konnte sie sicher nicht belügen, nicht nach all den Jahren. "Wir haben einiges gemeinsam...Liebes." lies ich sie dann meine Gedanken wissen. Denn ich war es in den letzten Stunden gewesen, der weiterhin so getan hatte, als wäre alles in Ordnung. Ich hatte niemanden sagen wollen, was wirklich los war. Das hatte ja dann leider das Urböse für mich erledigt. "Willst du mich in meinen letzten Stunden...oder Tagen noch anlügen?" fragte ich dann ganz dreist. Ich wusste sehr wohl, dass ich nicht noch einmal eine Diskussion mit der Jägerin über mein baldiges Ableben führen wollte, aber wie sollte ich sie denn sonst dazu bewegen offen zu mir zu sein. Gerade hatte ich meine Hand auf ihre gelegt, da hörte auch ich das Geräusch des kleinen Kartons, der auf den Boden fiel. Sie hatte ihre Hand zurück gezogen. Gleichzeitig mit ihr bückte ich mich und hatte den Test schneller aufgehoben. Mein Blick blieb auf der Schachtel hängen. Ich wirkte nachdenklich, als ich die Schachtel in meiner Hand hin und her drehte. "Du denkst also, dass nichts mit dir ist, bist dir ganz sicher ja?" hakte ich noch einmal energischer nach. Dann reichte ich ihr den kleinen Karton, in der Hoffnung, dass sie ihn nehmen würde. "Das Schicksal bestimmt was passiert, nicht du. Du kannst dich nur weiter belügen und warten, bis es ein Zufall raus bringt, oder aber, du stellst sicher, dass alles in Ordnung ist." Mein Tonfall war ernst, aber dennoch nahm ich Rücksicht auf den ramponierten Geisteszustand der Jägerin. "Ich will es wissen." Wie ich mich gerade fühlte war nicht einfach zu beschreiben. Einerseits war da die Hoffnung, dass sich nichts ändern würde. Dass das Urböse uns einfach nur übel mitspielen wollte. Am liebsten...ja, am liebsten wäre mir gewesen, dass auch mein bevorstehender Tod nur ein mieser Scherz war. Dann könnten wir alle weiter machen wie bisher. Es würde sich nichts ändern. Doch so einfach war es doch nie. Es war nicht alles auf einmal wieder Friede Freude Eierkuchen. Und wenn ich schon gehen musste, dann wollte ich wenigstens wissen, ob da wirklich etwas war, was ich dieser Welt hinterlies. Etwas, dass Buffy und mich wohl noch viel mehr verbinden würde, als die Kämpfe und die Gefühle dir wir füreinander hegten. Ich hatte keine Angst...aber ich wollte auch nicht ohne dieses Wissen sterben.
Mein Blick ging zu Buffy. Ich sah sie ernst an. Ja, ich verstand, warum sie die Augen davor verschloss. Alles hätte anders laufen sollen. Angel war ein Mensch...mit ihm hätte sie ein Kind bekommen sollen, doch er war fort. Stattdessen stand ich hier mitten in der Apokalypse in einem Bad vor ihr und reichte ihr einen Schwangerschaftstest.

@Buffy Anne Summers


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#6

RE: Devons Haus am Stadtrand (Badezimmer)

in Dome is fallin/At least we must fight 26.07.2016 14:21
von Buffy Anne Summers | 355 Beiträge | 450 Punkte

Ich sollte Lügen? Wow und das kam ausgerechnet von der Person, die seit wir am Höllenschlund gewesen waren, sprichwörtlich sein „I feel good-Grinsen“ aufs Gesicht getackert hatte, weil er glaubte, die anderen inklusive mich damit täuschen zu können? Verlangte er jetzt allen Ernstes von mir, dass ich mir das von ihm sagen ließ? Ja, ich hatte ihn angelogen, in Bezug darauf, wie es mir ging. Das wussten wir beide. Aber das tat ich öfters. Ich war leider mittlerweile Expertin darin, nie wirklich das nach außen hin zu zeigen, was wirklich in mir vor ging. Mein hässliches, verstörtes Selbst, voller Zweifel über Entscheidungen und andere Dinge, versteckte ich vor den meisten und nun wollte ich nicht einmal der Person, die ich in den letzten Wochen am meisten vertraut hatte, offenbaren, was wirklich in mir vorging. Und aktuell war ich nicht bereit, ihn hinter meine Fassade blicken zu lassen und ihm einen Blick auf den Sturm, der in meinem Innern tobte werfen zu lassen.
„Wir haben rein gar nichts gemeinsam.“ blaffte ich jetzt und wollte mich abwenden. Ob ich ihn die letzten Stunden in seinem Dasein anlügen wollte? Warum sollte ich es nicht tun? Er zog sich doch auch zurück und sprach nicht offen mit mir. Tat so als wäre alles in bester Ordnung, obwohl er wusste, dass ich ihm das nicht im Ansatz glaubte. Hatte mein Schweigen, auf dem Weg hier her nicht gereicht, um ihm zu zeigen, dass es besser war, wenn wir nicht sprachen? „Du hättest NIE etwas gesagt, wenn es nicht verraten hätte, was mit dir los ist. Also sag mir nicht, ich solle dich nicht anlügen!“ Nein, Spike war wirklich der letzte, der ankommen sollte um Forderungen an mich zu stellen.
Als seine Hand meine berührte, zog ich sie zurück, wobei die Schachtel auf den Boden gefallen war. Wir bückten uns gleichzeitig danach und Spike war schneller. Hastig richtete ich mich wieder auf, wobei ich es vermied, seinem Blick zu begegnen. „Ja ich bin mir sicher.“ meinte ich steif und ausweichend. Ich wollte nicht mit Spike darüber sprechen und ich wollte erst Recht nicht diesen bescheuerten Test machen. Zumal... es war keine 24 Stunden her, so genau war kein Schwangerschaftstest der Welt. Nicht mal ein Arzt würde zu diesem Zeitpunkt etwas fest stellen können. Warum diskutierte ich das überhaupt mit ihm? „Was zur Hölle soll denn mit mir nicht stimmen? Spike, falls es dir entgangen ist. Wir sind mitten in einer Apokalypse. Ich habe meinen Ehemann verloren, Menschen, Jägerinnen sind gestorben. Ist dir in deinem vernebelten Hirn vielleicht schon mal der Gedanke gekommen, dass es daran liegt? Daran und an der Tatsache, dass du vor hattest, einfach still und heimlich zu krepieren, ohne mir etwas zu sagen?“ Ja, ich war gereizt und das Badezimmer war sicherlich kein guter Ort für eine Diskussion dieser Art.
Bei seinen nächsten Augen verdrehte ich in leiser Verzweiflung die Augen. Schicksal... Genau diese Aussage hatte ich jetzt gebraucht. „Ich belüge mich nicht selber verdammt noch mal und selbst wenn da etwas wäre! Sperr deine Lauscher auf Mr. Supervampir!!! Es wäre noch viel zu früh um irgendwas fest stellen zu können. Du kannst also jetzt wieder sterben gehen!“ die Wut, meine Unsicherheit und die Erschöpfung ließen meine Reaktion weit aus härter ausfallen, als ich es selber beabsichtigt hatte und schon im nächsten Moment taten mir meine Worte leid. Aber zurück nehmen konnte ich sie nicht mehr. Wir konnten so Vieles was wir gesagt oder getan hatten nicht mehr zurück nehmen, oder ungeschehen machen.
„Da ist nichts! REIN GAR NICHTS! KAPIERS ENDLICH!“ mit den Worten riss ich Spike die Schachtel aus der Hand und pfefferte sie in eine Ecke des Badezimmers und wollte an ihm vorbei aus dem Raum schlüpfen.
 
@Spike


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#7

RE: Devons Haus am Stadtrand (Badezimmer)

in Dome is fallin/At least we must fight 26.07.2016 15:47
von Spike | 1.007 Beiträge | 1796 Punkte

Ich zuckte kurz leicht zusammen, als sie sich bildlich von mir los riss und mich anblaffte. Zuerst sah ich sie perplex an. Meine Lippen versuchten Wörter zu formen, aber es kam kein Ton. Nur ein paar kleine Sekunden lang, dann sollte ich meine Sprache wieder finden. "Du machst genau das gleiche wie ich!" preschte ich zurück und verschränkte die Arme vor der Brust. Meine typische Abwehr- oder "mir ist langweilig" - Haltung. Was war denn jetzt nur los mit ihr? Ja, vielleicht hatte ich sie ein wenig unter Druck gesetzt, aber verdammt nochmal, ich hatte es auch eilig. Ich hatte keine Ahnung wann ich darum betteln würde, dass man mich pfählte, so wie in meinem Traum. Ich wusste nicht, wie lange ich es noch schaffte ich selbst zu sein. Ich wollte es doch nur wissen...wissen, was es da gab, dass von mir übrig blieb. Nein, nicht nur das Häufchen Asche, sondern ein lebendiges Wesen. Ich war jemand der sich Verantwortung gern entzog, aber ich konnte sie locker tragen. Und in den letzten Jahren hatten Buffy, Die Anderen und ich sogar die Verantwortung für die Rettung der Welt auf unseren Schultern getragen. Also wieso sollte ich jetzt fluchen, Angst haben, oder ausrasten? Ich würde es wohl nie zu Gesicht bekommen...

Als sie mir dann aufzählte, was denn alles um sie herum passierte und das der Grund für ihr Verhalten war, hörte ich noch geduldig zu. Meine Lippen blieben verschlossen, während ich sie aufmerksam ansah. Ich wollte nicht streiten, dessen war ich langsam aber sicher müde. Der Kampf war anstrengend gewesen. Meine Schmerzen wurden immer schlimmer und das allerschlimmste war die Sorge um Buffy. Ja, überwiegend war es Sorge. Als sie endlich fertig damit war mich an zu schreien, hatte ich noch einmal nachgehakt, ob wirklich nichts wäre, was mir prompt den nächsten Schrei an die Ohren beförderte.
°Du kannst also jetzt wieder sterben gehen...° Gut zu wissen, wenn die Jägerin so dachte. Mir war bewusst, dass sie nur überfordert war und dass sie das nicht so meinte, aber es verletzte mich dennoch. So oder so fiel es mir schon schwer mich zu beherrschen, denn mit jedem Wort wurde Buffys Herzschlag stärker. °Blut....Blut...nein denk an was anderes...Ein Nildpferd im Tütü...°. Das war es, was in meinem Kopf Vorrang hatte. Vielleicht war ich deshalb noch so ruhig, weil ich nur halb zu hörte. Dennoch konnte ich meinen enttäuschten Blick nicht verbergen, den sie mit ihren Worten hervor gerufen hatte. Ich nickte leicht und lies die Arme sinken. Mein Blick ging kurz gen Boden, dann wieder zu ihr. Währenddessen hatte ich die Lippen aufeinander gepresst. Erst einen kleinen Moment später hob ich meine Arme und legte meine Hände auf Buffys Oberarme. Meine Augen suchten ihren Blick. "Hey....wir haben alle Opfer gebracht Buffy...du und die Anderen...aber der Kampf ist noch nicht vorbei. Die Zeit in der du durchdrehen darfst kommt noch...Ich gehe nicht, ehe ich nicht weiß, ob es dir gut geht." Zwischendurch hatte sich eine kleine Prise Sarkasmus eingeschlichen, aber ich hatte jedes Wort ernst gemeint. In der Hoffnung sie ein wenig beruhigt zu haben, auch wenn ihr Herzschlag mir etwas anderes sagte, legte ich eine Hand an ihre linke Wange und versuchte ihr Gesicht ein wenig in meine Richtung zu drehen. Sie war mit ihren Blicken größtenteils ausgewichen. "Buffy..?"

@Buffy Anne Summers


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#8

RE: Devons Haus am Stadtrand (Badezimmer)

in Dome is fallin/At least we must fight 26.07.2016 23:49
von Buffy Anne Summers | 355 Beiträge | 450 Punkte

„Na und? Was willst du dagegen machen? Willst du die Wahrheit aus mir heraus quetschen? Das kannst du nicht!“ Hier waren wohl gerade beide gereizt und verletzt. Allein die Art, wie er Spike seine Arme vor der Brust verschränkte, zeigten mir deutlich, dass ich ihn mit meinen zugegeben harschen Worten getroffen hatte und das vielleicht viel tiefer, als ich es eigentlich wollte. Aber so war das und Spike und ich? Wir waren noch nie gut darin gewesen, ruhige Gespräche zu führen. Nein, Spike und ich, das war Leidenschaft, das war Schmerz, falscher Stolz und eine zerstörerische Art den anderen zu lieben, dass es uns irgendwann umbringen musste. Ein Teil von mir liebte den Vampir mit einer Intensität, die ich mir selber nicht erklären konnte. Ein anderer Teil von mir, hasste sich selber für diese Liebe. Dafür, dass ich Gefühle für Spike empfand, die eine Jägerin nicht haben sollte. Dafür, dass ich schwach war, dass ich ihm und mir und Angel und so vielen Menschen um mich herum solchen Schmerz zufügte. Wie viele Leben hätte ich heute Nacht retten können, wenn ich ihm nicht nach unten in den Höllenschlund gefolgt wäre, wenn ich dieses eine Mal stark geblieben wäre.
Und jetzt standen wir hier, wissend, dass er sterben würde und trotzdem zerfleischten wir uns. Wir... taten,... nein ich tat es wieder. Ich wusste, was Spike für mich empfand, aber ich kam nicht aus meiner Haut raus. Die Tatsache, dass er mir verschwiegen hatte, dass er bereits länger wusste, dass seine Unsterblichkeit sich dem Ende zuneigte, fühlte sich für mich wie ein Verrat an. Jetzt wo ich ihn am meisten brauchte. Ja, da waren Devon und die anderen, aber niemand verstand mich auch nur ansatzweise so wie Spike es tat, der die besten und schlechtesten Seiten von mir gesehen hatte. Ein weitere Fehler von mir. Der Vampir kannte mich zu gut. Wusste stets wie ich reagierte und las mir an der Nasenspitze ab, wenn ich einen schlechten Tag hatte.
Während ich ihm einen Vorwurf nach dem anderen an den Kopf warf, schwieg er. Spikes Lippen waren aufeinander gepresst und ich konnte mir nur zu gut vorstellen, dass ihm der ein oder andere Vorwurf auf den Lippen lag, den er mir an diese Stelle nur zu gerne entgegen geschleudert hätte. Aber zum ersten Mal seit langem, liefen meine verbalen Angriffe ins Leere.
Dann sanken seine Arme an seinem Körper hinab und immer noch war es nru sein Blick, der mir zeigte, dass ich mit meinen Worten und Vorwürfen eindeutig zu weit gegangen war, auch wenn sie alle berechtigt waren. Doch nein, ich nahm keines meiner Worte zurück . Ich startete nicht einmal den kleinsten Versuch in diese Richtung. Nur mein Blick blieb bereuend auf den Boden gerichtet, um seinen eisblauen Augen auf keinen Fall begegnen zu müssen. Denn ihn jetzt anzusehen, dass hätte ich nicht ertragen. „Ja? Was hast du denn für ein Opfer gebracht? Das das du nicht 24/7 meine ungeteilte Aufmerksamkeit hattest?“ Er hatte Recht. Die Zeit zum durchdrehen war noch nicht gekommen, und doch stand ich kurz davor. Wieder zuckte ich zurück, als seine Hände meine Oberarme berührten. Ich wollte ihm jetzt nicht nah sein. In keiner Art und Weise. Denn allein der Gedanke daran, dass auf mein Konto die Leben einiger jungen Jägerinnen gingen, die sich auf meine Führung verlassen hatten, während ich mit Spike einen Quicky geschoben hatte, ließ es mehr als nur falsch erscheinen. Es zeigte auf eine perfide Art und Weise, wie krank das alles war. Auf seine Frage, ob es mir gut ging, erhielt er keine Antwort. Das wusste er doch so oder so. Immer noch war ich aufgewühlt und stand irgendwie neben mir. Mein Herzschlag beschleunigte sich und ich fühlte mich, als würde ich mein Herz direkt unter meiner Schädeldecke schlagen spüren, so heftig schlug es gerade in meiner Brust. „NEIN! FASS MICH NICHT AN!“ schrie ich ihn dann plötzlich an, als seine Hand sich an mein Gesicht legte, in dem Versuch mich dazu zu bringen, ihn anzusehen. Da waren die Bilder wieder und so sehr ich es auch versuchte, diese Erinnerungen waren stark. So stark, dass ich instinktiv schützend die Arme vor meinen Oberkörper hob.

@Spike


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#9

RE: Devons Haus am Stadtrand (Badezimmer)

in Dome is fallin/At least we must fight 27.07.2016 00:25
von Spike | 1.007 Beiträge | 1796 Punkte

"Ich brauche gar nichts quetschen... Ich kann genau sehen, wie es dir geht." Ja, tatsächlich war es für mich so, als würde Buffy ihr Herz vor sich tragen. Ich hatte manchmal das Gefühl, als würde ich es genau sehen können. All seine Risse und anderen Verletzungen. Und gerade schien es kurz davor zu sein, zu zerbrechen. Zu viele Verluste in zu wenig Zeit. Wie sollte sie das auch alles immer schaffen? "Du kannst dich nicht vor mir verstecken, dafür ist es schon lange zu spät Liebes." fügte ich noch hinzu, damit sie genau wusste, woran sie war. Aber ich musste das auch nicht aussprechen. Ich war mir sicher, dass sie auch das wusste. Und andersrum war es doch genauso. Nur anscheinend benahm ich mich so auffällig, dass auch Des bemerkt hatte, dass irgendetwas niicht stimmte. Blieb nur zu hoffen, dass sie mir eine Ausrede abgenommen oder die Situation vor ihrem Zusammenbruch gar vergessen hatte.

Ja...Wir standen hier und es war wie immer und doch gab es andere Faktoren. Wieder zwei gebrochene Herzen, die sich gegenseitig versuchten Halt zu geben und sich dabei nur noch mehr verletzten. Immer wieder flüchteten wir zu dem Anderen, obwohl wir genau wussten wie es endet. So wie es immer endete. Buffy benutzte mich erneut als Puffer, so wie sie es schon früher getan hatte. Und ich stand da und lies es dieses Mal einfach über mich ergehen. Ich wusste einfach, wie sehr die Jägerin das brauchte. Wie ich selbst dabei fühlte, war erstmal hinten an gestellt. Und auch weitere Vorwürfe hörte ich mir geduldig an. Vielleicht würde sie dann selbst merken, was sie hier gerade wieder tat. Doch irgendwann konnte auch ich mich nicht mehr zurück halten. Irgendetwas musste ich sagen. "Ja, es tut mir leid, dass ich dich nicht für mich haben kann...Jetzt und jede andere Sekunde, in der ich weiter in Richtung Hölle wandere...Dass ich die Frau die ich liebe sowieso niemals erreichen kann, weil sie mir anscheinend nach all den Jahren immer noch nicht glaubt, dass mein verdammtes Herz nach ihr schreit! Die Frau, die mich immer wieder in den Abfall wirft, wenn sie mich nicht mehr braucht.... Und trotzdem...ich bin hier und ich bleibe verdammt nochmal hier, bis ich weiß, dass ihr alle in Sicherheit seit!" Erst hatte ich versucht leise zu reden, doch ich war mit jedem Wort in das ich mich immer weiter herein steigerte, lauter geworden. Ja, ich konnte das genauso wie Buffy und jetzt waren auch meine Mauern gefallen.
Als sie sich förmlich aus meinem Griff heraus winden musste und mich anschrie, lies ich sofort von ihr ab. Das war kein reiner Trotz. Nein...war das Angst die ich riechen konnte? "Was..." kam es leise von mir, während ich die Jägerin ganz genau musterte. War das schon die ganze Zeit so? War das wegen...damals? Der Gedanke schlich sich aus großer Entfernung in meinen Kopf und wurde rasend schnell real. "Ich...ich werde dir nichts tun. Seele, schon vergessen?" Klar, das hatte mich auch nicht immer von allen Schandtaten abgehalten, aber eigentlich war ich der Meinung sie vertraute mir und dank der Seele sogar noch ein Stück weit mehr. Das was damals passiert ist, das war schon so lange her. Aber ja, es war nicht abwegig, dass genau das es war, was sie gerade dazu bewegte so abweisend zu sein. Wer weiß, wo sie gerade war. Ich war ja schon froh, dass sie nicht in so eine Art Trance verfiel, wie damals, als Glory Dawn gefunden hatte. "Wieso jetzt? Wieso gerade jetzt?" fragte ich noch immer recht ungläubig. In den letzten Stunden hatte sie doch viele meiner Berührungen genossen. Noch einmal versuchte ich einen Schritt auf sie zu zu gehen. Dabei war es nicht vermeidbar, dass mir ihre Halsschlagader wieder genau ins Gesicht sprang. Sie pulsierte durch Buffys Aufregung nur noch viel stärker. Kurz sah es sicher so aus, als würde mir schlecht werden, dabei war es nur der Versuch mich zurück zu halten, der meine Mimik veränderte.

@Buffy Anne Summers


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#10

RE: Devons Haus am Stadtrand (Badezimmer)

in Dome is fallin/At least we must fight 27.07.2016 01:00
von Buffy Anne Summers | 355 Beiträge | 450 Punkte

Nein, er brauchte die Wahrheit nicht aus mir heraus zu quetschen. Damit hatte er leider den Nagel auf den Kopf getroffen. Mein Blick wurde ein weiteres mal starr und wieder war ich froh, dass ich ihn in diesem Moment nicht ansah. Trotzdem empfand ich es so, als würde sein stechender, bohrender Blick mich wie die Strahlen eines Röntgenaparats durchleuchten und dabei bis in den kleinsten Winkel, in jedes Versteck in meinem Innern vordringen.
-Du kannst dich nicht vor mir verstecken Liebes- dafür ist es schon zu spät-
Seine Aussage traf mich unvorbereitet, obwohl ich nur zu gut wusste, dass es genau so war, wie er es sagte. Er kannte mich. Nahm mich auf eine Art war, wie es kein anderer tat. Nicht einmal Angel hatte alle Facetten in dieser Deutlichkeit und Reinheit zu sehen bekommen. Für Angel war ich immer Buffy die Jägerin gewesen. Die kleine naive 16 Jägerige Highschool-Göre, die sich unsterblich in den Vampir mit der mysteriösen dunklen Aura verliebt hatte, der er dann als Angelus an ihrem 17. Geburtstag das Herz gebrochen hatte. Angel hatte ich eigenhändig zur Hölle geschickt und auch wenn ich nie aufgehört hatte ihn zu lieben, fand ich das, was mich wirklich befriedigte nur in Spikes Armen.
-Du gehörst nicht zu ihnen... du gehörst zu mir in die Schatten...- klang das Echo von Spikes Stimme aus lang vergangenen Tagen durch meine Gedanken. Allerdings nicht in einer positiven Art und Weise. Nein, in meinen Gedanken bildete sich gerade eine Realität, in der ich alles anzweifelte. Die Gefühle, die wir füreinander hegten, den Halt den wir uns gaben... denn all das hatte einen viel zu hohen Preis. Einen Preis, den ich nicht bezahlen durfte, denn hier stand zu viel auf dem Spiel. Sein Leben, mein Leben, das Leben meiner Freunde. Oh Gott wie konnte ich nur? Wie konnte ich nur diese dunkle Seite in mir immer wieder unterstützen? Allein bei dem Gedanken daran, wie er sich damals und auch heute oft noch ein ums andere Mal auf eine verbotene Art und Weise in meine Tag-Träume geschlichen hatte, oder mir auch dass ein oder andere Mal ein schockiertes Aufwachen bereitet hatte, obwohl er selber gar nicht anwesend gewesen war, ließen mich vor Scham im Boden versinken.
Die Sorge, die Angst um mich, die in Spikes Worten mitschwangen, hörte ich gar nicht.
Wie wir uns hinter der Bar geliebt hatten, oder auf dem Sofa in der Villa... am Höllenschlund...°Shame on you Buffy!° ich kam mir vor, wie das verdorbenste Flittchen, was je auf dieser Welt gelebt hatte und meine Wangen färbten sich vor Scham dunkelrot, brannten und zeigten so eindrucksvoll, wie ich gerade mit mir und meinen Gefühlen für Spike kämpfte.
Nachdem eine Weile nur ich gesprochen hatte, ergriff auch Spike mal wieder das Wort und nun war es an ihm, mir die unverblümte Wahrheit an den Kopf zu werfen. Ob ich diese hören wollte oder nicht. Und verdammt er hatte Recht. Ja ich hatte ihn stets nur benutzt. War zu ihm, in seine Arme geflohen, wenn ich mich von der Welt nicht verstanden gefühlt hatte und mir selber mal wieder zu viel geworden war. Doch sobald ich mich an ihm abreagiert hatte, hatte ich ihn wieder von mir gestoßen. Wie oft hatte ich das Spiel gespielt? Zu oft, bis es sich irgendwann einmal gerächt hatte. Unten im Wohnzimmer konnte uns mit Sicherheit inzwischen jeder hören. Laut genug war unsere Diskussion ja.
Immer noch brannten meine Wangen vor Scham, denn ich war wieder in meine typischen Muster zurück verfallen. Hatte diesen Kreislauf aus Lust, Begierde, Schmerz und Zurückweisung ein weiteres Mal in Gang gebracht. Und er war nur ein Mann.

Vor wenigen Stunden hatten wir uns einander hingegeben und nun standen wir im Bad und stritten. Ich versuchte ich ihm zu entziehen, aber seine Hände griffen nach mir. Ich schrie ihn an, dass er mich los lassen sollte, befreite mich aus seinem Griff, aber er redete weiter auf mich ein. Den plötzlich leisen Klang seiner Stimme und die Tatsache, dass er jetzt wieder ruhig und besonnen, ja gar geschockt und verwundert mit mir sprach, blieb vor mir verborgen. Alles was ich um mich herum wahrnahm, war die Berührung seiner Hände gegen meinen Willen. Wieder machte er einen Schritt auf mich zu und ich wich ein weiteres Mal aus, übersah den Duschvorleger, geriet ins Straucheln und fand mich am Rand der Badewanne wieder, meine Arme schützend um meinen Oberkörper geschlungen.


@Spike


zuletzt bearbeitet 27.07.2016 01:05 | nach oben springen

#11

RE: Devons Haus am Stadtrand (Badezimmer)

in Dome is fallin/At least we must fight 27.07.2016 15:37
von Spike | 1.007 Beiträge | 1796 Punkte

Jetzt war sie diejenige die schwieg. Kein Wort kam mehr von der Jägerin, die wie ein kleines Häufchen Elend vor mir stand. Die Frau, die ich einst für ihre Stärke und ihr Durchhaltevermögen gepriesen hatte. °Youré the one, Buffy.°. Und jetzt hatte sie ihre Grenze erreicht. Aber nicht so, wie in den letzten Jahren. Nein, dieses Mal war sie wirklich am Ende. Das war das, was ich gerade sah. Eine gefallene Jägerin. °Jede Jägerin hat einen Todeswunsch und ich werde warten...warten bis es soweit ist und dann...schlage ich zu. Dann tanzen wir Jägerin.° War jetzt der Augenblick gekommen? Die Aktion mit Glory zählte ich gar nicht, denn da hatte es einen driftigen Grund gegeben, zu springen. Ja, sie hätte lieber tot bleiben wollen, was ich wirklich vollkommen verstehen konnte, aber sie hat weiter gekämpft. Wer weiß wo ich jetzt wäre, wenn sie damals wirklich aufgegeben hätte. Nicht hier, sicher nicht in diesem Haus. Ich müsste nicht sehen wie zerstört die Frau die ich liebte war. Seele hin oder her. Es schmerzte. Fast mehr, als ihre einschneidenden Worte zuvor. Und ich war völlig überfragt. Da konnte ich sie noch so gut kennen, ich war nicht gerade bekannt als jemand, der Menschen gut beruhigen konnte. Ein einfacher Tatscher auf die Schulter würde es hier aber nicht tun. Ich legte meinen Kopf leicht schief und betrachtete sie. Als wäre ich ein Fremder, so sah sie mich an. Als wäre da...die Angst. Genau, ich konnte sie riechen. Aber ich wagte es nicht noch einmal nach ihrem Zustand zu fragen. Ich würde so oder so auf Granit beißen.
Als ich wieder einen Schritt auf sie zu machte, wich sie mir gleichzeitig aus und verfing sich leicht im Duschvorhang. Doch das reichte aus, sie zum fallen zu bringen. Ich konnte nicht schnell genug reagieren. Der Schmerz kam so plötzlich, dass ich stockte. So fiel sie und niemand fing sie auf. Am Badewannenrand sitzend und die Arme um sich schlingend erschreckte sie mich noch mehr. Unvermeidbar stiegen die Bilder in meinen Kopf, die aus der Nacht, in der ich alles versaut hatte. Keine Seele, keine Scham....Und dennoch hatte ich bereut, trotz meiner Seelenlosigkeit. Schnell kniete ich vor ihr und sah sie wieder direkt an. Unwissend, dass es meine Berührungen schlimmer machen konnten, legte ich meine Hand auf ihre Schulter und strich darüber. Selten war ich so einfühlsam, aber ich konnte es, wenn ich es wollte. Und mir war das hier tausend Mal lieber, als mir unten Vorwürfe von Devon und seiner Hausfrau anzuhören. Es war immerhin Buffy!
"Ich habe nicht vor dir etwas zu tun Buffy, das weißt du doch oder?" versuchte ich es ruhig. Dann erst konnte ich es riechen. Sie blutete. "Du..du blutest..." informierte ich sie und sah sie wieder so an, als wäre mir schlecht. Dabei war es genau das Gegenteil davon. Ich wusste nicht wo sie blutete, aber der süßliche eigene Duft ihres Blutes stieg mir eindeutig in die Nase. Jetzt stand ich auf und machte einen Schritt zurück. "Alles gut...es wird gleich wieder gehen.."
Ich war ja so schon hungrig, aber Buffys Blut...das war für mich wie Extasy. Eine Droge, nach der ich immer wieder süchtig werden konnte.

@Buffy Anne Summers


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#12

RE: Devons Haus am Stadtrand (Badezimmer)

in Dome is fallin/At least we must fight 31.07.2016 20:54
von Buffy Anne Summers | 355 Beiträge | 450 Punkte

Ich war vor Spike zurück gewichen und die Situation, die sich vor meinem inneren Auge abspielte, hatte nichts mit der tatsächlichen Situation, wie sie hier gerade passiert zu tun. Dennoch war ich in der Szenerie so gefangen, dass Spike gerade keine Chance hatte, mich zu erreichen. Er machte einen Schritt auf mich zu, ich wich zurück und rutschte so unglücklich aus, dass ich das Gleichgewicht verlor und mir auch meine schnelle Reaktionsfähigkeit, wie ich sie als Jägerin eigentlich hatte nicht mehr half.
Alles was ich aktuell sah und was mich blendete, war der Spike, der mich damals seelenlos in meinem Badezimmer in Sunnydale überfallen hatte. Der sämtliche Grenzen übertreten hatte und versucht hatte mich zu vergewaltigen. Er hatte es nicht geschafft, da ich mich doch noch hatte zur Wehr setzen können, aber es hatte mich geprägt. Es hatte mich bis heute geprägt und das in einer Art und Weise, wie ich sie nicht für möglich gehalten hatte. In meinem normalen Alltag hatte ich nur noch selten an den verhängnisvollen Abend im Badezimmer gedacht. Spike war ein wichtiger Verbündeter im Kampf gegen das Böse gewesen und auch, wenn ich ihn im Anfang nur in meiner Nähe geduldet hatte, weil ich auf seine Stärke angewiesen gewesen war, hatten wir uns nach und nach wieder angenähert, wenn auch nur auf einer platonischen Ebene.
Erst in den letzten Jahren, nein eigentlich erst kurz vor meiner Hochzeit mit Angel, hatte es zwischen uns beiden wieder gefunkt. Aber war das wirklich Liebe gewesen, oder hatte einfach nur wieder mein übliches Spiel aufgenommen? Oder war es gar einfach meine Angst vor festen Bindungen, die mich zu Spike zurück getrieben hatten? Egal was es war, es verblasste gerade alles. Wurde überlagert von den damaligen Ereignissen.
Selten hatte ich mich so hilflos gefühlt. Ich saß da, an den Rand der Wanne gelehnt und hielt schützend meine Arme vor den Oberkörper. Sah das Monster, dass mir damals hatte seinen Willen aufzwingen wollen und nicht den Vampir mit Seele der heute vor mir stand und der wohl sein letztes Hemd für mich gegeben hätte, wenn ich ihn nur lassen würde.
Tränen traten in meine vor Panik weit aufgerissenen Augen und ich starrte Spike an, wie in einer Art Stockstarre, unfähig mich zu bewegen, oder auch nur einen klaren Gedanken zu fassen. Alles was ich wusste, oder zu wissen glaubte, war das ich ihn abwehren musste. „GEH WEG VON MIR!“ schrie ich erneut, wobei es ein Wunder war, dass ich überhaupt eine klare Äußerung zustande brachte. Aber Spike ging nicht weg. Er streckte seine Hand aus und berührte mich an der Schulter. Heiß und kalt lief es mir über den Rücken, als mir das Adrenalin durch den Körper schoss. Mein ganzer Körper stand unter Spannung. „Geh weg von mir!“ presste ich tonlos hervor, obwohl ich sicherlich die Kraft dazu gehabt hätte, ihn von mir zu stoßen und aus dem Badezimmer zu entkommen, schaffte ich es nicht mich auch nur einen Millimeter, vom Fleck zu rühren.
Dann endlich stand er wieder auf und zog sich von mir zurück. Seine Worte drangen nicht mal mehr zu mir durch und ich hörte sie wie durch eine dichte Nebelwand, leise und dumpf.

@Spike


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#13

RE: Devons Haus am Stadtrand (Badezimmer)

in Dome is fallin/At least we must fight 02.08.2016 15:46
von Spike | 1.007 Beiträge | 1796 Punkte

Es dauerte einen Moment ehe ich realisierte, dass das hier wirklich einem unserer schlimmsten Treffen glich. Und jetzt verstand ich auch, was in ihr vorgehen musste. Aber warum jetzt? Wieso konnte sie nicht nach alle dem durchdrehen, so wie wir anderen auch? Dass Devon im unteren Teil des Hauses gerade ebenfalls die Tassen aus seinem Schrank warf, konnte ich nicht ahnen. Ich hätte es hören können, aber ich war zu sehr auf Buffy fixiert, als dass mich irgendetwas anderes gerade interessiert hätte. Ich machte noch einen Schritt zurück, als sie mich schon ein weiteres Mal versuchte zu befehligen, dass ich sie in Ruhe lies. Ein wenig abwesend und nachdenklich sah ich vor mich hin. Zwar traf mein Blick sie, aber er ging eher durch sie hindurch. Ich war nicht der Klügste und auch wenn ich immer eine altkluge Ansprache parat hatte, war ich jetzt völlig überfordert. Meine Augen öffneten sich ein wenig mehr, als ich meine Augenbrauen in die Höhe zog um Buffy jetzt wieder absichtlich anzusehen. "Wenn ich immer wüsste, was von mir erwartet wird....dann würde ich immer noch genau hier stehen. Ich hätte alles genauso gemacht. Ich bereue schon lange nicht mehr Buffy. Und du solltest es hinter dir lassen." Als ich zu reden begann, war mein Ton noch recht kühl gewählt, aber dann doch von Wort zu Wort weiter aufgetaut.
"Ich kann das nicht mehr...Buffy. Du musst dich entscheiden...Vertraust du mir? Oder tust du es nicht? Komm schon Jägerin..." Ruhig aber dennoch mit einer kleinen Portion meines altbekannten Sarkasmus, so versuchte ich zu ihr durch zu dringen. Was brauchte sie jetzt? Jemand, der sie einfach in den Arm nahm? Das lies sie nicht zu. Dann vielleicht jemand, der sie heraus forderte? Sie konnte doch jetzt nicht aufgeben. "Nimm sie mir nicht weg...."kam es dann ein wenig verloren über meine Lippen, als ich mich selbst auf den Deckel der Toilette, direkt gegenüber der Badewanne sinken lies. "Sag mir nicht, dass das Letzte was ich vor meinem Tod sehe, eine Jägerin die aufgibt, ist...." Ich stand wieder auf und ging entschlossen auf sie zu um mich vor sie zu knien. "Wag es dir nicht aufzugeben....es gibt dieses Mal keine Willow die in dein Gehirn wandert und alles wieder richtet!!" schrie ich sie an. Sie hatte mich aus der Reserve gelockt und der Hunger machte es nicht besser.

@Buffy Anne Summers


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#14

RE: Devons Haus am Stadtrand (Badezimmer)

in Dome is fallin/At least we must fight 02.08.2016 22:28
von Amber Sawyer | 23 Beiträge | 23 Punkte

--> Ambers Zimmer

Nach der Begegnung mit Spike auf dem Flur, hatte sich das kleine Mädchen schnell wieder in ihr Zimmer versteckt, in der Hoffnung, dass der weißhaarige Mann wieder verschwinden würde. Doch je länger sie in ihrem Zimmer blieb, desto müder wurde sie, bis sie letzten endes einschlief und erst durch das dringende Gefühl einer vollen Blase wieder aufgeweckt wurde. Noch immer klangen Stimmen vom ersten Stock durch ihre Tür herein. Doch da die Stimmen leise sprachen, konnte sie nur erkennen, dass es sich um einen Mann und eine Frau handelte, nicht aber um wen genau.
Leise öffnete sie die Tür und spähte den Flur auf und ab. Kein weißhaariger Mann weit und Breit. Die Treppe lag im Dunkeln, doch ein Lichtstrahl schien aus dem Badezimmer heraus. Mit den nervösen hin und her tapsen einer vollen blase, überlegte sie kurz ehe sie sich entschied, das Wagnis einzugehen und den Weg zum Klo auf sich zu nehmen.

Leise und auf zehenspitzen, näherte sie sich dem Badezimmer, und lauschte an der Tür, ehe sie leise die Türklinke runterdrückte und durch den nun entstandenen Spalt hindurch linste. Der weißhaarige Mann kniete vor Buffy....und nun schrie er. Mit großen Augen sah sie die Szene und verstand nicht, was los war. Doch das war Buffy die da angeschrien wurde - ihre Buffy.
Mit der Mut einer 6 Jährigen stürmte sie das Bad und stellte sich vor Buffy, was im Angesicht ihrer Körpergröße eher dazu führte,dass sie Spike nun Aug in Aug gegenüber stand. Fast sofort wich sie noch einen Schritt zurück und stieß gegen Buffy "l-lass sie in Ruhe!" sagte sie mit vorgereckten Kinn und zu fäusten geballte Hände.

@Spike
@Buffy Anne Summers


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#15

RE: Devons Haus am Stadtrand (Badezimmer)

in Dome is fallin/At least we must fight 16.08.2016 16:45
von Buffy Anne Summers | 355 Beiträge | 450 Punkte

Das bei Spike langsam der Groschen fiel, warum ich gerade so reagierte und so gar nicht mehr die Buffy war, die sich ihm in den vergangen Tagen und Stunden mehr als nur bereitwillig hin gegeben hatte, wenn ich ihm nicht gerade wegen irgendwas in den Hintern getreten und zur Schnecke gemacht hatte, der Kelch ging ziemlich an mir vorbei.
Zwar hörte ich, wie seine Stimme in Intensität und Klang wechselte, wie er es mit lauten und leisen Tönen probierte, mich zu erreichen, aber ich war zu sehr in meinem alternativen Szenario gefangen, dass es mir schwer fiel, den Bezug zur Realität zu behalten.
Vertrauen? Was verlangte er da gerade von mir? Wie sollte ich ihm vertrauen, wenn ich mir auf grund der Situation nicht einmal selber über den Weg traute? Jägerin... So hatte er mich früher schon oft genannt, so nannte er mich auch heute noch, wenn er das dringende Bedürfnis hatte, dass ich auf ihn reagierte und es funktionierte. Wenn auch nur langsam und ich hob meinen Blick. Die Augen noch immer in einer Mischung aus Panik und Fassungslosigkeit geweitet, aber ich sah ihn an. Starrte zu ihm herüber, als er mir gegenüber auf dem WC saß.
Wirklich reagieren tat ich jedoch erst, als eine weitere Person, ein junges kleines Mädchen urplötzlich im Raum stand. „AMBER....“ hastig richtete ich mich gerade auf und wischte mir fahrig mit der Hand durchs Gesicht, um einige wirre Strähnen, die mir in die Stirn gefallen waren, wieder hinter die Ohren zurück zu streichen. Wie lange stand sie schon da? Was hatte sie mitbekommen? Schnell schlossen sich meine Arme um die sechsjährige und ich zog sie an mich. Das hätte nicht passieren dürfen. „Shhhht Amber... alles ist gut. Mir geht es gut.“ versuchte ich sie zu beruhigen, auch wenn eher das Gegenteil der Fall war und strich ihr sanft über den Kopf. Ihr aufmunternd zuzulächeln, den Versuch startete ich allerdings gar nicht erst, denn ich wusste so oder so, dass er kläglich misslingen würde. „Hör mir zu Amber! Geh nach unten. Dort sind dein Vater und Lilly. Ich muss mit Spike noch etwas besprechen und dann komme ich gleich nach hörst du?“ Meine Hände hatten sich sanft und vorsichtig an ihre Wangen gelegt, damit sie mich ansah, während ich mit ihr sprach und ich nickte zu meinen Worten aufmunternd und hob die Mundwinkel kurz zu einem leichten Lächeln. Dann hauchte ich ihr einen Kuss auf die Stirn und richtete mich mit wackeligen Knien auf, so dass ich wieder aufrecht stand, ehe mein Blick unsicher zu Spike ging, nicht sicher, wie er darauf reagierte, dass Devons Tochter jetzt so plötzlich hier aufgetaucht war.

@Spike @Amber Sawyer


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