#1

Veranda

in Elternhaus von Kahlia und Cathlyn Dearing 20.01.2016 22:29
von Gelöschtes Mitglied
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#2

RE: Veranda

in Elternhaus von Kahlia und Cathlyn Dearing 20.01.2016 22:37
von Gelöschtes Mitglied
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Der Weg zum Haus der Familie Dearing verlief relativ ruhig. Man könnte wohl glatt sagen, das die junge Frau einiges zum Nachdenken hatte! Was wohl auch der Fall war, weswegen Sie Mäuschchenstill neben Luke herlief und erst als sie an der Veranda ankamen sich zu ihm herum drehte und direkt vor ihm stehen blieb.
"Danke", gab Sie ehrlich von sich und blickte @Luke Blackhawk in die Augen. "Ich glaube, ohne dich würde ich jetzt nicht hier stehen", und ihre Worte meinte die Brünette verdammt ehrlich. Wahrscheinlich würde Sie sich nun in einem Leichenschauhaus ohne ihn befinden oder gott weiss wo wenn der Fahrer Sie verscharrt hätte. Alleine die Vorstellung ...brrr.
Kurz striff Sie sich eine der Haarsträhnen hinters Ohr und ließ den Blick über Luke seine Erscheinung wandern. In der Tat fühlte Sie sich vollkommen fitt, als wäre nie etwas passiert. Luke jedoch sah ein wenig blass um die Nase herum aus. "Geht es dir wirklich gut?", sie hätte sicherlich ein durchaus schlechtes Gewissen wenn er ihr das Leben rettete und sich selbst dabei vollkommen vernachlässigte.
Nach einem kurzen zögern griff Sie jedoch mit ihren Händen nach einer von seinen und hielt diese mit beiden umschlossen. Den Blick dabei noch immer in seine Augen gerichtet. "Würdest du ...also", kurz räusperte Lia sich. Sich selbst dabei nicht einmal sicher, ob ihre Worte fehl am Platz waren oder nicht. "Würdest du heute Nacht hier bleiben?", normalerweise hatte die junge Frau überhaupt kein Problem damit alleine zu wohnen. Immerhin kamen Ihre Eltern regelmäßig vorbei. Mr und Mrs. Dearing hatten sich zwar in den Ruhestand gesetzt und das Haus den Kindern überlassen, aber dennoch waren Sie ein oft Gesehenes Gesicht im Haus und der Umgebung. "Ich meine wenn du nicht...also", wie drückte man sowas aus? Puh!
Abermals folgte ein Räuspern und leicht striff Sie sich nun das Haar vom Hals und sah ihn an. "Wenn du Hungrig bist....", was wohl mehr als klar war, was sie meinte. Immerhin wäre es von ihrem Standpunkt aus das mindeste, das Sie für ihn tun konnte. So hatte er ihr doch zuvor noch das Leben gerettet.


  
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#3

RE: Veranda

in Elternhaus von Kahlia und Cathlyn Dearing 21.01.2016 11:09
von Luke Blackhawk" | 3.737 Beiträge | 5165 Punkte

Den ganzen Weg über hatte sie kein Wort zu mir gesagt. Ich hatte allerdings auch nicht nachgefragt wie es ihr jetzt ging. Wahrscheinlich war ihr Verstand jetzt angefüllt mit Informationen, die es erst einmal zu verarbeiten galt. Und ich lies sie, sie verarbeiten. Sie hatte sich eine Begleitung gewünscht. Das sagte mir schon alles. Sie vertraute mir also nach wie vor. Ein Fortschritt nach dem, was heute Nacht alles geschehen war. Wenigstens musste ich mich dahingehend nicht mehr verstellen. Ich musste keine Ausreden mehr erfinden, warum wir uns nur in der Nacht sehen konnten. Sie wusste bescheid. Ab und zu ging mein Blick auf die Brünette neben mir rüber. Ich fragte mich wirklich, was sie da dachte. Ob sie doch überlegte, dass sie das Weite suchen sollte. Doch dann ging mein Blick wieder starr gerade aus. Das Schmunzeln, dass ich normalerweise auf meinen Lippen gehabt hätte, verbarg ich gekonnt. Für sie war diese Situation eine ernste gewesen, aber für mich nur ein kleines weiteres Abenteuer. Ich war schon so oft kurz vorm Exikus gewesen, aber auch irgendwie nicht. Das letzte Mal, als Cole mir einen Besuch abgestattet hatte. Der Kampf gegen ihn wäre für mich definitiv tödlich ausgegangen, wenn er nicht irgendwann gestoppt hätte. Nun hatte er Lilly. Seit einem Monat war mein Abkömmling bei diesem Dämon. Inwzischen dachte ich nicht mehr ganz so viel an sie. Aber mein Entschluss stand noch immer fest. Ich würde meinen Abkömmling nicht bei diesem Dämon versauern lassen. Deshalb war die Sache hier so furchtbar wichtig für mich. Nur deswegen. Das redete ich mir ein.
Wir waren nun an ihrem Haus angekommen, als sie vor mir stehen blieb und mir dankte. "Es ist alles gar nicht so gruselig, wie man immer denkt." gab ich mit einem gespielt liebevollem Schmunzeln zurück. Ihre Frage war es, die mich innerlich ein wenig aus dem Konzept brachte. Ich hatte Hunger! Natürlich hatte ich Hunger...wahnsinnigen sogar. Es war, als würde ihre Halsschlagader mich jeden Moment anspringen, so laut hörte ich sie pochen. Aber ich hatte in den 300 Jahren in denen ich schon auf der Erde wandelte gelernt, wie man sich beherrschte. Nur war es verdammt schwer nichts zu essen, wenn das Buffet direkt vor einem stand. "Klar gehts mir gut." log ich. "Falls es dir noch nicht aufgefallen ist. Ich bin immer ein wenig blass." Das stimmte ja auch. Schließlich war ich so gesehen tot. Ich hatte keinen Herzschlag. Kein Blut, dass durch meine Adern floß. Es stand. Es würde nie wieder fließen, so wie bei ihr. Ich atmete nicht. Nichts, was sie am Leben erhielt, war etwas, was mein Körper noch tat. Dann tat sie etwas, womit ich wohl weniger gerechnet hatte. Denn ich sah erstaunt auf unsere Hände, die sich nun zusammen geschlossen hatten und dann zu ihr auf. Und mit ihrer Frage hatte sie einen gewissen Punkt getroffen. Würde ich bei ihr bleiben, dann konnte ich für nichts garantieren. Würde ich gehen, könnte ich nicht für den nächsten Blutbeutel der mir über den weg lief garantieren. Und doch hatte ich innerlich meine Entscheidung schon längst gefällt. "Ich muss vor Sonnenaufgang aufbrechen. Das verstehst du doch oder?" Vielleicht würde ich einfach warten bis sie eingeschlafen war und dann verschwinden.

@Kahlia Dearing


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#4

RE: Veranda

in Elternhaus von Kahlia und Cathlyn Dearing 23.01.2016 13:20
von Gelöschtes Mitglied
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Das @Luke Blackhawk tatsächlich zustimmte über Nacht zu bleiben und sei es nur bis Sonnenaufgang, brachte Ihr ein leichtes Lächeln auf die Lippen. Und doch gab Sie ebenso ein leichtes Nicken auf seine Worte wieder, das er vor Sonnenaufgang aufbrechen würde. Seine Hand, welche Sie noch immer umschlossen hielt, drückte Sie ein wenig und wendete ihm dann den Rücken zu und schloss die Tür des Hauses auf und ging hinein. Im Flur zog Sie Ihre Jacke aus und hing diese bereits auf die Gardrobe und warf einen Blick auf Luke. "Worauf wartest du denn?", lächelte Sie ein wenig und nickte bereits als Aufforderung das er eintretten sollte. "Komm endlich rein"
Nachdem Luke Ihrer Aufforderung nach gekommen war, war es Lia die die Tür hinter ihm schloss und ihn ansah. "Es ist sonst niemand im Haus. Meine Schwester ist unterwegs und jagt Ihrer Karriere nach. Meine Eltern haben sich schon vor Jahren ein kleines Häuschen auf dem Land gekauft", abermals huschte kurz ein kleines Lächeln über ihre Lippen ehe Sie wieder an Lukes Seite trat. Es war zwar eine doch sehr kuriose Situation in welcher Sie sich befanden und doch war Sie froh das Er zugestimmt hatte zu bleiben. So wirklich wusste die Brünette selber nicht wo Ihr der Kopf stand nachdem was passiert war. "Deine Sachen sind ganz verschlissen", räusperte Sie sich etwas. "Es sollten noch ein paar Sachen meines Dads oben auf dem Dachboden sein, ich kann dir etwas raussuchen wenn du willst...", immerhin sahen Sie beide nicht grade gewaltig gut aus momentan. Sie machten wohl beide eher einen Schrecklichen Eindruck. "Ich sollte auch unter die Dusche springen", murmelte Sie kurz mit einem Blick auf Ihre eigene Erscheinung. Ihr Shirt war noch immer voll mit ihrem eigenen Blut welches mittlerweile eingetrocknet war und keinen schönen Anblick gab. Kurz wich ihr Blick abermals auf Luke. Noch immer fühlte Sie sich, als wäre Sie ihm zu Dank verschuldet.
Im nächsten Moment war es Lia, welche Sich auf die Zehenspitzen stellte und sich zu ihm drehte, so das Sie Ihre Lippen auf seine pressen konnte. "Ich liebe dich", murmelte Sie leise an seinen Lippen. Es war so ziemlich das erste mal das Sie dies zu ihm sagte. Und trotz das Sie um ihn und seine Wahre Gestalt wusste, schreckte es Sie nicht ab. Wie könnte es auch? Immerhin war er kein Monster - Zumindest Ihr gegenüber nicht und er hatte Ihr auch nie einen Grund gegeben dies anzunehmen.


  
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#5

RE: Veranda

in Elternhaus von Kahlia und Cathlyn Dearing 25.01.2016 16:23
von Luke Blackhawk" | 3.737 Beiträge | 5165 Punkte

Es war seltsam. Ich wollte eigentlich nicht mit ihr gehen, aber ein anderer Teil von mir wollte es. Doch nur einer der beiden hatte etwas damit zu tun, von ihr trinken zu wollen. Der Teil der gehen wollte. Ich wusste wie unberechenbar ich sein konnte, wenn ich Hunger hatte. Die Heilung hatte mich so viel Energie gekostet. Aber was sollte ich machen? Ich musste ihr Vertrauen gewinnen. Und seit wann dachte ich darüber nach, was die Konsequenzen waren? Das war nicht ich. Mein Blick lag nun fragend auf ihr, als sie nach drinnen ging. Ihre Aufforderung. Sie hatte mich wirklich in ihr Haus eingeladen. Und das erste Mal seit 300 Jahren spürte ich wahre Unsicherheit. Doch es war zu spät einen Rückzieher zu machen. Ich wusste wie Frauen tickten. Würde ich jetzt doch gehen, dann war die Sache gelaufen.
Es war niemand ausser uns hier. Musste sie das auch noch so betonen? Es wäre wohl einfacher für mich gewesen, wenn ich gedacht hätte, dass noch jemand im Haus war. Doch so würde es wohl noch schwerer sein, mich zu beherrschen.
"Ja, ich glaube eher nicht. ich laufe lieber in meinen durchlöcherten Sachen rum, als ein Flanelhemd anzuziehen." sagte ich ehrlich und schenkte ihr dazu ein freches Grinsen. Das war meine Art. Ja das war ich und ich hatte das Gefühl, dass sie mir diese Aussage nicht einmal übel nehmen würde. "Dusche...hört sich gut an." Mein Grinsen sprang von frech zu wirklich schelmisch und als sie dann auf mich zu kam und ihr Gesicht sich meinem näherte, war es für mich schon fast besiegelt. Doch ihre nächsten Worte waren eigentlich der Hammer, der mich zurück in die Realität schleudern sollten. Doch stattdessen, legte ich meine Hand auf ihren Rücken und presste sie an mich. Unser Kuss wurde leidenschaftlicher. Es war wie ein Drang, eine Sehnsucht...Als würde sich mein Verstand ausschalten und nur noch mein Körper agieren. Schnell hatte ich sie an den Küchenschrank gedrückt, der wie es in Amerika nun einmal typisch war, die Mitte der Küche als Kochstelle ausfüllte. Meine andere Hand legte ich in ihren Nacken. Meine Küsse wurden immer fordernder, ehe ich sogar in windeseile mein Shirt vom Körper zog, sodass es jetzt völlig zerissen war.

@Kahlia Dearing


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#6

RE: Veranda

in Elternhaus von Kahlia und Cathlyn Dearing 02.02.2016 22:53
von Luke Blackhawk" | 3.737 Beiträge | 5165 Punkte

Tbc: Coyote ugly


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