#31

RE: Wohnraum + Küche + Bad

in Liana Dearing's Wohnung 02.08.2016 22:01
von Liana Dearing | 70 Beiträge | 108 Punkte

Lia sah Luke an, doch offenbar mied er zunächst ihren Blick. „Luke..“ setzte Lia an, doch sie unterbrach sich. Er war kühl und abweisend. Wie schon den ganzen Abend. Als wirklich, wie konnte man nur so ein Arsch sein. Oder lag das an seinem Vampir-Dasein? Lia wusste es nicht. Doch das alles widersprach sich in ihren Augen. Er rettete sie. Wollte offenbar nicht, dass sie starb. Aber trotzdem motzte er sie die ganze Zeit nur an. Es war wirklich zum verrückt werden. Manchmal hatte Liana das Gefühl, das Luke sich nur zurückhielt mit seinen eigenen Gefühlen. Aber wissen konnte sie es nicht. Und wenn er sagte, dass er sie nicht mehr liebte. Dann musste sie das zwangsläufig glauben. Luke ließ auch keine Gelegenheit aus, um ihr das zu sagen. Und immer wieder und wieder und wieder setzte Lias Herz deshalb einen Schlag aus. Es tat weh. Konnte Luke das seltsame Verhalten ihres Herzens auch hören?

Seufzend sagte Lia nichts mehr dazu. Luke schien es erst einmal besser zu gehen, doch Liana hatte die seltsame Verfärbung an seinem Arm bemerkt. Vielleicht hatte Lia keine Ahnung von all diesem Unnatürlichen, doch sie war Medizinstudentin und sie sah eine Vergiftung wenn sie sie vor sich hatte. „Luke..“ setzte sie erneut. „Luke, das sieht aus wie vergiftet!“ sagte sie, sie war sich eigentlich sicher, dass er das selbst schon wusste. Denn – auch wenn Bücher oft Fiktion waren – sie hatte vieles über Fabelwesen und Vampire gelesen, und nach allem was sie wusste, würde ein kleiner Biss Vampiren nicht schaden. Und Luke hatte es ja auch bestätigt, als er meinte er hätte sich erst letztens das Genick gebrochen: Vampire waren unsterblich – normalerweise.

Im Moment allerdings, schien es Luke wirklich nichts weiter auszumachen, er führte Lia ziel sicher durch die Kanalisation. Nur Gelegentlich hatte sie den Eindruck, Luke würde leicht schwanken. Am liebsten hätte sie ihm einen Arm um die Taille gelegt. Aber das hätte er sicher nicht zugelassen. Also blieb sie einen Schritt hinter ihm und folgte ihm einfach. Sie liefen so lange, dass Lia sich schon wunderte. War sie so weit gelaufen? Sie hatte es gar nicht mitbekommen. Mit jedem Schritt den sie gingen hatte sie das Gefühl, dass es Luke schlechter ging. Er versuchte es eindeutig sich nicht anmerken zu lassen, doch Lia wollte nicht umsonst Ärztin werden. Sie sah wenn es einem Menschen – oder was auch immer – nicht gut ging.

Als sie endlich an dem Kanaldeckel ankamen, durch den Luke und Lia zuvor in die Kanalisation abgestiegen waren, sah Lia Luke an. Er wollte wohl schon Luft holen, um sie fort zu schicken, doch sie viel ihm einfach ins Wort. Genug mit diesem Scheiß. „Dir geht es nicht gut!“ stellte sie fest. „Ich will, dass du mit hoch kommst. Ich reinige das und gucke mir das genauer an. Mag sein, dass du kein normaler Mensch bis. Aber DAS DA –„ sie deute auf seinen Arm. „Ist definitiv eine Vergiftung, und Reinigung ist das erste was man so oder so tun sollte. Ganz offenbar reichen deine Selbstheilkräfte dafür gerade nicht aus. Also, beweg deinen Arsch hoch in meine Wohnung!“ sagte sie. Und sie sagte es fest und grimmig. Mochte ja sein, dass Luke sie nicht liebte. Aber sie liebte ihn. Immer noch. Und egal, auch wenn er nur ein Freund wäre, sie würde hier nicht einfach verschwinden und nicht wissen, was er gegen diese Vergiftung unternehmen wollte. Also: als erstes Reinigen, besser jetzt als in 20 Minuten. „Nach dir!“ sagte sie eindringlich und duldete keinen Widerspruch. Sie fühlte sich nicht so stark wie sie sich gerade gab. Ihr Herz raste, sie hatte Angst vor der Dunkelheit hier unten und empfand Kummer über seine Ablehnung. Aber das stellte sie jetzt zurück und war nun einfach die angehende Ärztin die sie sein wollte. Sie sah Luke fest an und drückte ihm die Schlüssel zu ihrer Wohnung in die Hand, damit er auf wirklich schnell wieder aus der Sonne verschwinden konnte. Ihre Wohnung betreten war ja dank ihrer Erlaubnis kein Problem mehr. „Los!“ sagte sie noch mal und machte sich schon breit hinter ihm sofort die Kanalisation zu verlassen – sie wollte schnell von hier verschwinden.

@Luke Blackhawk


zuletzt bearbeitet 02.08.2016 22:02 | nach oben springen

#32

RE: Wohnraum + Küche + Bad

in Liana Dearing's Wohnung 03.08.2016 20:33
von Luke Blackhawk" | 3.737 Beiträge | 5165 Punkte

"Vergiftet...Pfff.." winkte ich ab und sah sie ungläubig an. Ich war der festen Meinung, dass es nichts schlimmes war. Das würde vorbei gehen. Vampirgift, so etwas gab es nur im Speichel von Werwölfen. Aber das musste ich Lia ja nicht aufbinden. Sie wusste schon zu viel. Vor allem von Dingen, die sie ernsthaft in Gefahr bringen konnten. Vielleicht wollte ich sie los werden um sie nie wieder zu sehen, aber ja...dennoch machte ich mir Gedanken um ihr Leben. Immerhin ist sie diese Frau...diese Eine, die der Badboy liebt. Keine Andere. So wie in den Filmen. Nein, noch einmal würde mir das nicht passieren, dass ich mich verliebte. Dafür sorgte ich schon selbst. Nein, nie wieder.

Ich war einfach weiter gegangen und hoffte darauf, dass sie mir folgen würde. Wenn nicht, dann wäre sie unten wirklich verloren. Doch ich konnte deutlich das Knirschen von kleinen Steinchen unter ihren Schuhen hinter mir hören. Sie folgte mir brav. Wenigstens eine Sache, in der sie auf mich hörte. Bislang hatte sie alle meine Warnungen in den Wind geschlagen. Und wo hatte sie das in den letzten Stunden hingebracht? Sie wäre fast gestorben! Wie kann man nur so töricht sein?
Endlich kamen wir genau an der Öffnung an, an der ich eingestiegen war und Lia mir folgte. "So jetzt haust..." Ich kam gar nicht dazu weiter zu reden, da fiel sie mir ins Wort. Ich sah sie trotzig an und verschränkte meine Arme vor der Brust. Versuchte sie mir gerade wirklich sagen, was ich zu tun und zu lassen hatte? Die Verwunderung darüber war mir ins Gesicht geschrieben. Aber hatte ich eine Wahl? Den Tag verletzt im Kanal verbringen oder in einer Wohnung? Nein, das war keine gute Idee.
"Ich kann das nicht tun Liana..." kam es dann leise von mir. Ich sah sie besorgt an. Diesen Blick, den gab es eigentlich nicht bei mir. Dann musste es schon um einen meiner Abkömmlinge gehen, aber ansonsten gab es ausser meinem Bruder niemanden, um den ich mich je sorgen würde. Das hatte ich jedenfalls gedacht. Und es war ihr egal. Sie drückte mir ihren Schlüssel in die Hand. Resignierend lies ich meine Schultern und auch meine Hände sinken und stieg tonlos die Leiter nach oben. Dort angekommen hievte ich mich aus dem Kanal und spürte schon den "Sonnenbrand" auf meinem Rücken. Mit einem schnellen Sprint, war ich wieder im Hausflur angekommen und lies mich dort mit dem Rücken an der Wand zu Boden sinken. Nur kurz wollte ich mich ausruhen. Dann stand ich wieder auf und nahm die Treppen nach oben. Dabei bemerkte ich, wie mein Arm an der Stelle wo mich dieses Vieh gebissen hatte, anfing Schmerzen auszustrahlen. Das lies mich kurz zucken. Dann ging ich weiter. Oben angekommen schloss ich auf, lies den Schlüssel aber stecken und lies mich letzendlich aufs Sofa fallen, dass als nächstes nach dem Flur kam. Dort lag ich nun, auf dem Rücken und legte einen Arm über meine Augen. Hier war es hell und ich hatte das Gefühl zu verbrennen.

@Liana Dearing


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#33

RE: Wohnraum + Küche + Bad

in Liana Dearing's Wohnung 03.08.2016 21:34
von Liana Dearing | 70 Beiträge | 108 Punkte

Seufzend stand Lia hinter Luke und beobachtet er leichtert, wie er sich schließlich geschlagen gab, und nun nach oben kletterte. Natürlich gefiel ihm das nicht. Luke war nicht der Typ der sich etwas sagen ließ. Aber da hätte er sich jetzt auf Kopf und Beine stellen können. Wenn in Lia die Ärztin durch kam, dann duldete sie einfach keine Widerworte. Und schon gar nicht, von einer Person, deren Wohlergehen ihr wirklich am Herzen lag. Und Lukes Wohlergehen lag ihr wirklich am Herzen.
Nach dem Luke so schnell die Kanalisation verlassen hatte, atmete Lia noch einmal tief durch und kletterte ihm dann in menschlicher Geschwindigkeit hinterher.

Sie brauchte natürlich einen Moment länger als er. Und für einen Moment hatte sie auch sorge, Luke hätte die Flucht woanders hin angetreten, doch als sie den Schlüssel in ihrer Wohnungstür und wenig später Luke auf der Couch sah, war sie erleichtert. Er hatte auf sie gehört. Sie schloss die Tür hinter sich und sah zu Luke, der den Arm über die Augen gelegt hatte. Zügig ging Lia ohne ein Wort zu sagen zum Fenster und ließ auch hier das Rollo ganz herunter. Sofort wurde es finster im Wohnzimmer. Kyra ging zu einer Stehlampe in der Ecke und schaltete sie an. Dann sah sie wieder zu Luke. "Danke!" sagte sie. Und meinte damit, dass er auf sie gehört hat.

Langsam ging sie ein paar Schritte auf ihn zu. Und auch wenn ihr auf Grund der seltsamen Situation unbehaglich zu Mute war, griff sie nach seinem Arm. Ob er wollte oder nicht, sie würde sich das jetzt genauer ansehen. Zwar war das Licht nicht das Beste, doch Lia sah deutlich, die schwarzen Verkrustungen. Auch breiteten sich unschöne fast schwarze Linien von der Wunder her aus. Als wäre das wie ein kleines Netz, das Lukes Arm umspannte. "Das ist wirklich irgendeine Vergiftung!" sagte sie und runzelte die Stirn. Sie überlegt wo sie soetwas schon mal gesehen hatte. Und dann viel es ihr ein. Mensche Giftschlangen hinterließen ähnliche Male. Doch ... wie sollte sie Luke heilen? "Was war das nur für ein Ding?" fragte sie und überlegt. "Da du kein Mensch bist, und eigentlich gar nicht Krank wirst, oder heilst, nehme ich an, dass auch kein Breitband-Antibiotikum, irgendwelche Gegengifte oder andere antiseptischen Mittel wirken werden, oder?" sie kannte die Antwort eigentlich schon. Und solangsam wurde sie unruhig. Denn sie konnte förmlich zusehen, wie sich dieses schwarze Netz über seine Haut ausbreitet. "Luke.." sie versuchte ruhig zubleiben. Okay. Sie wusste nicht wie man Vampire versorgte. Aber sie wusste wie man entzündete Wunden versorgte.

Schnell ging sie ins Bad, holte alles was sie zu Versorgung hatte und ging zu Luke zurück. Sofort kniete sie sich neben ihn vor das Sofa. Vorsichtig schob sie den Ärmel von seinem Hemd noch etwas höher. Dann reinigte sie die Wunde ersteinmal mit Desinfektionsmittel. Doch kaum hatte sie die Wunde berührt hatte sie das Gefühl, dass sich das Netz noch schneller ausbreitete. "Nein!" keuchte sie und bekam langsam Panik. "Luke, wie .. wie geht es dir?!.. Ich... ich weiß nicht was ich machen soll!" gestand sie. Sie hatte den Eindruck es würde Luke immer schlechter gehen. "Wie.. wie funktioniert das bei euch? Fließt das Blut??" fragte sie und stand auf. Sie trug noch immer eine Trainingshose, die sie sich vorhin kurzerhand aus dem Schrank geholt und angezogen hatte, als Luke sie geheilt hatte. Nun zog sie das Band, mit der sie die Hose auf der Hüfte hielt aus den schlaufen.
Wenn das Blut in seinen Adern floss, wovon sie im Moment ausging, dann musste sie eben erst einmal versuchen, den Blutfluss zu unterbrechen und damit verhindern, dass sich das Gift weiter verteilte. Mit gekonnten Handgriff und mit hilfe einer Scherze schnitt sie den Ärmel von dem Hemd nun einfach auf. Sie musste an den Oberarm kommen, und sicher stellen, dass sie ihn auch richtig abband. Sie legte das Band um seinen Arm und zog es nun so fest wie sie konnte und noch etwas fester. "Ich hoffe, das Verhindert zumindest etwas, dass das Gift sich verteilt!" sagte sie, doch man konnte die Skepsis in ihrer Stimme hören. Wer wusste denn schon wie Vampirer reagierten und wer zur Hölle wusste schon was das für ein Teufelsgift war, dass es sogar Vampiren etwas anhaben konnte.

Schnell legte sie Luke die Hand an die Wange. In ihrem Blick stand Sorge. "Wie geht es dir? Und bitte bring jetzt keine doofen Sprüche, sei ehrlich!" forderte sie ihn zur Antwort auf. Was sollte sie nur tun? Das alles war ihre Schuld. Sie biss sich auf die Unterlippe und versuchte ruhe zu bewahren. Doch was sollte sie nur tun, wenn er schwächer würde?

@Luke Blackhawk


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#34

RE: Wohnraum + Küche + Bad

in Liana Dearing's Wohnung 04.08.2016 13:59
von Luke Blackhawk" | 3.737 Beiträge | 5165 Punkte

Es dauerte nicht lange, ehe ich die Schritte hörte, die in die Wohnung führten. Sie wirkten schon fast zaghaft, als würde sie versuchen sich anzuschleichen. Das wiederrum wäre aber in dieser Situation sowieso nutzlos, denn ich wusste ja, dass sie mir folgen würde, als ich nach oben in ihre Wohnung gekommen war.
Unkommentiert lies ich sie auf mich zu kommen und meinen Arm untersuchen. Ich sah zwar dabei zu, lies meine sarkastischen Kommenare aber in der Schublade. Als sie dann sagte, dass sei wirklich eine Vergiftung, setzte ich mich ungläubig auf und sah sie ebenso an. "Vergiss es...so etwas gibt es nicht." Ich hatte es doch nicht lassen können, einen Kommentar darauf abzugeben und sah nun selbst an meinen Unterarm. Auch mir fielen sofort die schwarzen Linien auf, die sich langsam aber sicher um die Wunde begannen auszubreiten. "Verdammt, was ist das?" fragte ich, auch wenn ich wusste, dass auch Lia mit höchster Wahrscheinlichkeit keine Antwort darauf kannte. "Schneid es einfach raus oder hack mir den Arm ab..." kam es dann halb ernst, halb als Scherz von mir, wobei es sich eher nach ersterem anhörte. Auf ihre Frage hin schüttelte ich den Kopf. "Keine Ahnung...das habe ich selbst noch nie gesehen." musste ich mir eingestehen. Auch wenn ich schon vieles gesehen hatte, war dieses kleine Monster mir neu gewesen. "ich weiß jetzt definitiv nur, dass ich mir das sicher nicht als Haustier zulegen werde." Noch immer versuchte ich meine Sorge mit einem gewissen Witz zu überspielen. Schwarten Humor konnte ich fließend sprechen. Wieder einmal überlegte Lia, wie sie mir helfen könnte. Sie sprach es sogar laut aus und wandte sich dazu an mich. Daraufhin sah ich sie mit großen Augen an. "Ich war noch nie vergiftet..." Dieses Mal konnte man eindeutig etwas in meinem Blick erkennen. Nein, keine Selbstsicherheit, so wie sonst, sondern die Sorge, die ich eben noch so gut hatte verbergen können. Kurz nach dieser Aussage lies sie mich allein auf dem Sofa zurück um ins Bad zu verschwinden.

Als sie wieder kam, begann sie mit dem Versuch die Wunde zu säubern. Wie ihr Herz dabei schlug blieb mir nicht unbemerkt. Anscheinend hatte sie noch mehr entdeckt. Seit sie wieder gekommen war, hatte ich nur scheinbar gelangweilt an die Decke gesehen, aber jetzt richtete ich meinen Blick wieder auf sie. "Ähm...ja...". Eine Halbwahrheit, aber das musste einfach sein. Es ging mir nicht wirklich gut, aber auch nicht wirklich schlecht, als wäre ich in einer Art Zwischenphase.
Auf ihre Frage hin wie wir funktionierten, zuckte ich mit den Schultern. "Magie??" Aber dann schüttelte ich den Kopf. "Es fließt nicht...oder langsam...es ist kompliziert. Ich glaube, das weiß niemand so wirklich..." Noch einmal wagte ich einen Blick auf meinen Arm. "Heilige Scheise!" rief ich aus, als ich sah, dass es sich immer weiter auszubreiten versuchte. "Was...was tust du da?" fragte ich und richtete mich wieder auf. "Ich glaube nicht, dass das was bringt...und das war mein Lieblingshemd...!" Ich sah sie gespielt schockiert an. Sie hätte vorher wenigstens fragen können, oder? Aber ich lies es ihr durchgehen. Sie wollte nur helfen. Auf meiner Stirn hatte sich kalter Schweiß gebildet. Ungewohnt, denn sonst schwitzten wir Vampire nicht. Nachdem sie mir ihre Hand an die Wange legte, zog ich mein Gesicht zurück und wischte mir reflexartig über die Stirn. Mit dem Blick auf meinem nun feuchten Handrücken, wagte ich es dieses Mal wirklich ehrlich zu sein. "Normalweise schwitzen Vampire nicht..." war die einzige Antwort, die sie von mir bekam, während ich weiter komplex auf meinen Handrücken starrte.

@Liana Dearing


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#35

RE: Wohnraum + Küche + Bad

in Liana Dearing's Wohnung 04.08.2016 17:09
von Liana Dearing | 70 Beiträge | 108 Punkte

Lia war inzwischen völlig verzweifelt. Sie wusste nicht was sie tun soll und Lukes rumgemotze half nun wirklich nicht. Sie musste seinen Arm abbinden, selbst wenn das Blut nicht oder nur langsam floss, IRGENDWIE verbreitete sich das Gift auf jeden Fall. Und das wollte Lia unter allen Umständen verhindern. Luke hatte nicht viel Worte für sie übrige und die wenigen die er sprach ware – nun ja – eher feindselig. Lia versuchte die Ruhe zu bewahren, auch als er sie anmotzte, weil sie sein Hemd zerstört hatte. „Ich kauf dir ein neues!“ sagte sie zwischen zusammengebissenen Zähnen. Sie kämpfte um das letzte bisschen Beherrschung, doch solangsam wusste sie nicht weiter. Die Vergiftung und damit das schwarze Liniennetz breitete sich immer weiter aus. Als Luke das bemerkte fuhr er sie so heftig an, das Lias Puls in die Höhe schnellte und ihr Instinkt nach Flucht schrie. Sie hielt einen Moment die Luft an. °Bleib ruhig, er ist selbst nur erschrocken darüber, er wird dir nichts tun!° sagte sie sich selbst und wagte erst nach einer quälend langen Minute wieder zu atmen. Sie musste erst einmal sicher stellen, dass ihre Hände nicht mehr zitterteten, bevor sie sich wieder an Luke wandte.

„Ich mache nichts… zumindest nichts was es schlimmer macht!“ sagte sie bemüht beherrschte. „Es breitet sich von ganz allein so schnell aus. Luke, das ist nicht gut!“ sagt sie und sah ihn Sorgen voll an. Luke hingegen war wie eine Maske aus Stein. Er war kühl und distanziert und ließ nur wenig von seinem Befinden nach außen dringen. Erst als sie ihm eine Hand an die Wange legte zuckte er zurück und wischte sich seinerseits mit dem Handrücken über die Stirn. Liana hatte den kalten Schweiß schon bemerkt, doch jetzt sah auch Luke es und schließlich bröckelte auch seine Fassade. Er sah sie an und in seinem Blick las Lia Sorgen. Es war also nicht normal, das Vampire schwitzten. Okay. Das … war nicht gut. Und auch das Luke sich inzwischen doch auch Sorgen um seinen Zustand zu machen schien beunruhigte Lia noch mehr.

Sie sprang auf und entfernte sich ein paar Schritte von Luke. Sie musste versuchen klar zu denken. Ruhe zu bewahren. Doch – was immer es war….
Lia sah zu Luke, er war ja nie besonders rosig im Gesicht, aber das bisschen Farbe, was er vielleicht mal gehabt hatte war nun restlos verschwunden. Er war weiß wie eine Wand und der Schweiß brach ihm noch mehr aus. „Luke…“ setzte sie an. Und schüttelte dann aber den Kopf. Für sie sah es danach aus, als würde Luke sterben, wenn sie nicht schnell eine Lösung fanden. „Luke.. was – was hilft dir denn sonst, wenn es….“ Sie hielt inne. Es fiel ihr wie schuppen von den Augen. Mochte ja sein, dass Luke nie Krank wurde. Oder sich eigentlich nicht ernsthaft verletzen konnte. Doch es gab wohl doch mindestens einen Zustand bei Vampiren, den man mit einer Krankheit vergleichen konnte – der Hunger. Und was half bei Hunger und Vampiren.

Die Erkenntnis ließ Lia das Blut in den Adern gefrieren. Dachte sie wirklich das, was sie gerade dacht. Ihr Herz beschleunigte sich und sie dachte fieberhaft nach. Den Blick auf den kranken und schweißgebadeten Luke gerichtet. Wie weit war sie bereit zu gehen? °So weit wie nötig!° dachte sie und drehte sich um. Mit wenigen Schritten war sie in der Küche. Sie hätte auch direkt zu Luke gehen können, aber davon hielt sie dann doch ihre Angst ab – was wenn er sich nicht unter Kontrolle hätte? Nein, es musste anders gehen. Und noch ehe sie länger darüber nachdenken konnte, was sie hier tat, griff Lia sich eine große Tasse aus dem Schrank und eines ihrer schärfsten Küchenmesser.
Sie zögerte keine Sekunde. Mit festem Griff fasste sie direkt in die Klinge und zog das Messer dann mit einem schnellen Ruck durch ihre Hand. Es fing augenblicklich an zu Blut. Heftiger als erwartet. Aber umso besser, so füllte sich die Tasse schnell mit Blut.

Lia griff sich eine Handtuch und wickelte es um ihre Hand. Dann nahm sie die Tasse und ging damit zurück zu Luke. Sie wusste nicht was sie sagen sollte. Also sagte sie einfach gar nichts sondern hielt ihm kommentarlos die Tasse hin. Sie hielt selbst die Luft an. Denn sie hatte keine Ahnung wie Luke reagieren würde. Doch es war ihr auch egal. Wenn es ihm Helfen würde, würde sie so ziemlich alles für ihn tun.

@Luke Blackhawk


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#36

RE: Wohnraum + Küche + Bad

in Liana Dearing's Wohnung 09.08.2016 13:13
von Luke Blackhawk" | 3.737 Beiträge | 5165 Punkte

Nein, dass ich schwitzte war rein gar nicht normal. Und auch ich merkte jetzt, dass das hier kein einfacher Vampirschnupfen war. Warum nur war ich ich ihr gefolgt? Warum hatte ich vor ihr den Helden spielen müssen? Das war so gar nicht LUKe-Like.
Doch jetzt war es zu spät. Ich war mit irgendwas infiziert, dass sich immer mehr durch meinen Unterarm frass und keine Gnade kannte. Bis jetzt war noch keine große Fläche der schwarzen Adern entstanden, noch war nur ein Teil meines Unterarmes bedeckt. Aber es wurde eindeutig größer und das in nicht all zu langer Zeit. Als Lia mich fragte, was denn sonst noch helfen würde, drehte ich mich ruckartig zu ihr um. Was war denn das für eine Frage? Sie musste sicher eine Ahnung haben. Spätestens nach dem heutigen Tag. °Weil es immer Blut sein muss...° Blut war die Lösung. Meist die Lösung für alles bei uns Vampiren. Und ich hatte Hunger. Jetzt, wo ich an Blut dachte, kochte der Hunger förmlich in mir hoch. Verdammt, das war es...aber ich konnte nicht. Mein Blick lag stumm auf Lia. Ich überlegte. Noch immer schlug ihr Herz in schnellen Schlägen, aber im Gegensatz zu vorhin, hatte es sich schon wieder beruhigt. Wenn das hier so weiter ging, würde Lia sicher noch einen Herzinfarkt bekommen. "Wenn ich Zuhause bin, kümmere ich mich darum.". Mit diesen Worten wollte ich nur klar stellen, dass ich bei Sonnenuntergang gehen würde, ob es ihr passte oder nicht. Dann stand sie auf. Mein Blick folgte ihr, als sie am Sofa vorbei in die offene Küche ging. "Ich glaube nicht, dass Tee wirklich hilfreich ist...Du machst doch Tee, oder?". Ich versuchte über den Rand des Sofas hinweg zu sehen, aber als ich mich mit meinem Arm abstützte, zog ein furchtbar fieser Schmerz durch meinen Arm. Also hieß es wohl liegen bleiben.
Dann konnte ich es riechen. Blut..."Lia...das riecht nicht wie Tee...". merkte ich an. Langsam aber sicher machte mich der Geruch verrückt. Ich ignorierte die Schmerzen und setzte mich an den Rand des Sofas. Meine Finger grub ich tief in den Stoff, als ich schon Lias Schritte hörte, die wieder in meine Richtung kamen. Mein gesamter Körper war angespannt und ich presste die Lippen aufeinander. Meine Fänge hatten sich ausgefahren...das musste sie nicht sehen. Ich wollte nicht, dass Lia meine Fänge zu Gesicht bekam. Ihr Herzschlag würde ins Unermessliche steigen. Doch die Krönung kam noch, als sie vor mir stehen blieb und mir eine Tasse mit verräterrischer Flüssigkeit entgegen hielt. Es roch so intensiv....so...
ich rührte mich noch immer nicht und hatte allmählich das Gefühl, als würden sich meine Finger durch den Stoff graben. "Lia, ich kann nicht..." kam es dann leise von mir. Das Maß an Selbstbeherrschung, was ich gerade an den Tag legte, war unaussprechlich. Der Vampir sagte mir, dass ich sofort aufstehen und diesen "Blutbeutel" vor mir zerfleischen sollte. Meine menschliche Seite jedoch, die die Lia auf irgeneine Art und Weise liebte, sagte mir, dass ich gar nichts trinken sollte. Aber der Hunger...

Mit einem übermenschlich schnellem Griff hatte ich die Tasse schon in meine Hand gebracht und an meine Lippen gelegt. Ich trank gierig, als hätte ich Wochen in der Wüste verbracht. Als ich die Tasse wieder absetzte und ihr reichte, war noch ein leichter roter Rand um meine Lippen zu erkennen, den ich schnell weg wischte. Ich hatte mich gerade vollkommen vor ihr gehen lassen. Auch das...war eigentlich nicht meine Art. Für einen kurzen Moment kehrte Befriedigung ein. Der Hunger war verschwunden. Aber es dauerte nicht lange, da schlich er sich schnell und leise wieder ein. Ich sah Lia mit großen Augen an. Dann brachte ich mich in den Stand. Manchmal war es erstaunlich, wozu man noch fähig war, wenn es um etwas wichtigtes ging. Sofort brachte ich Abstand zwischen mich und die junge Frau, bis ich an der Wand stehen blieb. Der Hunger war größer als zuvor. Ich spürte regelrecht, wie der Dämon in mir die Oberhand gewinnen wollte.
Ein leises Knurren entwich mir, als meine Fänge sich ein weiteres mal ausfuhren. "Du musst mich fesseln...Ich schwöre dir, sonst reiße ich dir jede Ader einzeln aus!". Noch war ich in der Lage sie zu warnen. Noch war ich in der Lage mich zurück zu halten. Aber es würde nicht lange dauern....

@Liana Dearing


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#37

RE: Wohnraum + Küche + Bad

in Liana Dearing's Wohnung 30.08.2016 19:36
von Liana Dearing | 70 Beiträge | 108 Punkte

Lias schlug das Herz bis zum Hals, als sie Luke die Tasse hinhielt. Die Tasse die mit ihrem Blut gefüllt war. Doch sie wollte ihm helfen, wollte ihm gutes tun. Und Vampire tranken nun mal Blut. Lia hätte ihm auch Blut aus ihrer Vene geboten, doch dazu fehlte ihr schlichtweg der Mut. Der Gedanke machte ihr noch immer höllische Angst. Doch im Moment bot sie ihm das Blut ja in einer Tasse. Da konnte ja nichts schlimmes passieren, oder?
Doch erst schien es so, als wollte Luke das Blut gar nicht annehmen: "Bitte, du musst irgendwie zu kräften kommen!" bat sie leise und verzweifelt, die Hand die die Tasse hielt zitterte. Doch sein Leben war im Moment wichtiger als ihre Angst. Und einen Augenblick später hatte er ihre die Tasse aus der Hand gerissen. Kurz zuckte sie zurück, doch dann sah sie erleichtert, wie er das Blut hinunter stürzte. Kaum einen Augenblick später wirkte er etwas entspannter. Offenbar hatt er gewirkt. Doch um sicher zu gehen, wollte Lia es genauer wissen. "Geht es dir besser? Hat es geholfen?" fragte sie beinahe schüchtern und strich sich unsicher eine Strähne ihres langen Haares hinters Ohr. Sie versuchte vorsichtig zu lächeln und behielt das Tuch fest um ihre Hand geschlungen, damit die Wunde nicht weiter Blutete.

Doch plötzlich sprang Luke auf und kaum eine Blinzeln später stand er hinten an der Wand. Überrascht sah Lia ihn an. "Was??" fragte sie irritiert und machte einen unsicheren Schritt auf ihn zu. "Aber, wenn du mehr willst, ich kann dir noch welches in die Tasse füllen!" sagte sie und nahm das Tuch weg, mit dem sie ihre Hand verbunden hatte. Lia griff nach der Tasse, die durchs Aufspringen auf dem Boden gelandet war. Kaum hatte sie die Tasse in der Hand, hielt sie ihre andere bereits darüber. Dabei versuchte Lia die Härrchen in ihrem Nacken zu ignorieren, die sich gerade aufstellten. Irgendetwas an Lukes Tonfall sagte ihr, dass ihm eine Tasse blut nicht mehr reichen würde. Doch sie ignorierte es. Sie musste ihm doch irgendwie helfen. Sie schluckte schwer, während das Blut nur noch träge in die Tasse tropfte, da die Gerinnung bereits einsetzte und nicht mehr genug frisches Blut aus der Wunde trat. "Vielleicht muss ich sie noch einmal öffnen..." sagte sie und ihre Stimme war dünn, doch sie drehte sich um und ging wieder an die Küchenzeile. So schaffte sie noch etwas mehr Abstand zwischen sich und Luke. Das Messer wieder in der Hand sah sie Luke an. "Meintest du das Ernst? Dass du mir jede Ader einzeln ausreißen würdest?" fragte sie. Sie wollte helfen, aber sie war nicht dumm und Lukes Tonfall war kaum misszuverstehen. "Ich gebe dir freiwillig noch mal Blut. Denkst du nicht, das wird helfen oder gar reichen?" fragte sie und man hörte die Verzweiflung in ihrer Stimme. Wenn das Blut nicht reichen sollte, wusste sie nicht, was sie noch tun sollte.

@Luke Blackhawk


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#38

RE: Wohnraum + Küche + Bad

in Liana Dearing's Wohnung 04.09.2016 13:20
von Luke Blackhawk" | 3.737 Beiträge | 5165 Punkte

Ein tiefes bedrohliches Knurren war meiner Kehle entwichen, als sie das Tuch von ihrer Hand nahm und damit die noch blutende Wunde frei legte. Ich konnte nichts dagegen tun. Der Drang zu trinken war höher als zuvor. Ich spürte die Schmerzen an meinem Arm, aber sie wirkten dumpf gegen den Hunger, der mich immer weiter versuchte in den Wahnsinn zu treiben. Hätte ich gewusst, wie das endet, ich wäre niemals mit in ihre Wohnung gekommen. Noch immer stand ich an der Wand. Nein, ich presste mich förmlich an die Wand. Das war die einzige Möglichkeit nicht sofort über sie her zu fallen. Ihre Fragen...Meinte sie das ernst? Würde ich das sagen, wenn ich es nicht so meinen würde? Ja, ich hatte sie in der Vergangenheit angelogen, aber jetzt und hier, wollte ich sie aus unerfindlichen Gründen nur beschützen...Vor mir.
Ich hatte gewusst, dass dieser Tag irgendwann kommen musste. Der Tag, an dem ich Lia umbrachte. Deswegen war ich gegangen. Und es hatte mir nichts genützt. Hier stand ich und konnte nur noch an den roten Lebenssaft in ihren Adern denken. Alles was sie sagte, wurde von ihrem Herzschlag übertönt.
Man konnte mir ansehen, dass ich mich zurück halten musste. Meine Hände lagen verkrampft an der Wand und mein gesamter Körper war angespannt, so dass Muskeln und Sehnen hervor traten. Die Augen weit aufgerissen, erschrocken über mich selbst. Ich machte eine Erfahrung, die ich so noch nicht kannte.
"Lass das!" brachte ich dann schreiend hervor, als sie erneut das Messer hob. Im Bruchteil einer Sekunde war ich bei ihr und hatte ihr die Tasse aus der Hand gerissen um die gegen die Wand zu werfen. Das Geräusch, als die Tasse an der Wand zerschellte, lies mich zusammen fahren. Ich hatte das Gefühl, es war lauter als sonst oder aber, ich war empfindlicher geworden. Restliche Bluttropfen liefen in Bahnen die Wand hinunter, wo die Tasse getroffen hatte. Mein Blick jedoch...lag auf Lia. Ich stand noch direkt vor ihr. "Ich muss verschwinden...sonst töte ich dich." kam es jetzt etwas gesetzter von mir und ich tat einen Schritt zurück, als hätte ich Angst vor ihr. "Ich habe das Gefühl, als hätte ich seit Monaten keinen Tropfen Blut gesehen." Sie wollte die Wahrheit? Da war sie! Und sie war nun einmal bitter...

@Liana Dearing


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#39

RE: Wohnraum + Küche + Bad

in Liana Dearing's Wohnung 17.09.2016 20:56
von Liana Dearing | 70 Beiträge | 108 Punkte

Luke presste sich noch immer an die Wand. Das machte Lia fast wahnsinnig. Sie konnte es nicht ertragen ihn so zu sehen. Er litt. Und sie wollte ihm helfen. Und sie konnte ihm doch helfen. Sie konnte ihm noch mehr Blut geben. Konnte ihm doch damit helfen, oder etwa nicht?

Sie musste es doch wenigstens versuchen. Sie musste ihn retten, denn er hatte sie gerettet. Er hatte sie gerettet, das war für sie der Beweis gewesen. Der Beweis, dass sie ihm nicht egal war. Er war doch nicht mal in der nähe gewesen, aber er muss sie gehört und gewittert haben. Und anstatt sich ihr zu folgen hätte er sich doch noch weiter entfernen können. Lia hätte ihn in der Dunkelheit dort unten niemals gefunden. Sie hätte irgendwann aufgeben müssen. Aber er war gekommen. Und hatte sie dann auch noch gerettet.

Und jetzt musste sie ihn retten. Und sie wollte es auch. Doch als sie das Messer hob um erneut anzusetzen, stand Luke plötzlich vor ihr und schlug ihr die Tasse aus der Hand. Scheppernd schlug sie gegen die Wand wo das restliche Blut unschöne Flecken hinterließ. Lia zuckte heftig zusammen und konnte die Tränen der Angst nun nicht mehr zurückhalten. Doch wie Luke so vor ihr Stand und sie mit diesem wilden Blick ansah, merkte sie, dass sie keine Angst WEGEN ihm sondern UM ihn hatte. Selbst als er sagte, er könnte sie töten… sie schluckte ihre Tränen herunter und rang um Fassung. Dann schluckte sie schwer.

Sie nahm etwas abstand. Nicht aus Angst, sondern um ihm etwas Raum zu geben. Sie versuchte einen klaren Kopf zu bekommen. Wo war die angehende Ärztin? Sachlich bleiben.. oder besser erstmal werden.
„Das Blut hat nicht geholfen?!“ fragte sie bemüht ruhig. „War es zu wenig?“ sie atmete flache aber beherrscht. Sie wappnete sich selbst für ihre nächsten Worte. "Wenn es nur zu wenig war, dann… dann kannst du von mir trinken. Aber du musst dich beherrschen. Du darfst mich nicht töten!“ sagte sie mit mehr Selbstsicherheit, als sie verspürte.
„Wenn das Blut den Hunger aber nur schlimmer macht, dann müssen wir eine andere Lösung finden! Aber Fakt ist, du gehst hier nicht weg, bevor wir eine Lösung haben!“ dieses Mal klang ihre Sicherheit und bestimmter. Sie würde ihn nicht gehen lassen. Egal wie gefährlich es für sie werden könnte.

Doch sie mussten schnell eine Lösung finden. Denn selbst wenn sie seinen Durst stillen konnte, ganz offenbar half es nicht gegen dieses Schwarze Zeug das sich in seinen Adern ausbreitete. „Es ist irgendein Gift. Aber ich weiß nicht was für eines!“ sagte Lia mehr zu sich selbst als zu ihm. „Man könnte es mit Humanmedizin versuchen, aber ich bin nicht sicher ob…“ sie brach ab. Sie hatte wirklich keine Idee. Aber so oder so, wenn sie irgendwas besorgen müsste, dann würde sie die Wohnung verlassen müssen und das gefiel ihr überhaupt nicht.
Aber fürs erste hatte sie verstanden, dass sie Abstand zu Luke halten musste, zumindest bis er etwas anderes entschied.

@Luke Blackhawk


zuletzt bearbeitet 17.09.2016 20:56 | nach oben springen

#40

RE: Wohnraum + Küche + Bad

in Liana Dearing's Wohnung 23.09.2016 19:06
von Luke Blackhawk" | 3.737 Beiträge | 5165 Punkte

Ich konnte ihre Angst deutlich spüren, als ich ihr die Tasse aus der Hand schlug und sie an der Wand zerbarst. Mein Blick lag fixiert auf ihr. Ich beobachtete jede einzelne Bewegung, die sie tat. Auch ihre Tränen konnte ich sehen. Aber sie berührten mich kaum. In den vielen Jahren als Vampir hatte ich so viele Menschen zum weinen gebracht. Ich hatte so viele um ihr Leben betteln sehen. Warum sollte es mich jetzt interessieren? Weil ich diese Frau einmal gemocht hatte? Nein, daran, dass da noch Gefühle für sie vorhanden waren, daran dachte ich gerade nicht. Aber da stand immer noch die Frage im Raum, warum ich sie dann um alles in der Welt versuchte zu retten. Vor mir...

Ein weiteres Mal stellte sie die Vermutung an, dass es zu wenig Blut gewesen war. Hatte sie denn nicht verstanden, was ich versuchte zu sagen? Hatte sie denn gar nichts verstanden? Um Gottes Willen! Wenn sie sich jetzt noch einmal in ihre Hand schnitt, würde ich sie restlos zerfleischen. So fühlte es sich an. Ich konnte mich nur noch zurück halten, weil ihre Wunde sich schon halbwegs geschlossen hatte. Aber auch jetzt fiel es mir unendlich schwer.
Völlig erschöpft legte ich meine Hände auf die Küchentheke und lies den Kopf sinken. Es musste wohl so aussehen, als sei ein Mensch gerade einen Marathon gelaufen. "Es ist wie eine Droge...Ich...kann den Hunger nicht mehr kontrollieren Lia. Wenn du mir mehr gibst, dann werde ich mich nicht mehr zurück halten können." Selbst für mich war dieser Zustand unerklärlich. Fast jeder Vampir kannte es. Dieses starke Hungergefühl. Jeder hatte sicher einmal einen Menschen getötet, weil er es nicht mehr ausgehalten hatte. Aber das hier...war schlimmer. Als würden sich hundert hungrige Vampire in mir vereinen. Und ich konnte es nicht leiden, nicht die Kontrolle zu haben.

Ich hatte mich noch nicht wieder aufgerichtet. Ich sammelte Kräfte. Doch reden konnte ich noch. "Ich glaube nicht, dass du mir auf irgendeine Art und Weise helfen kannst." sagte ich vernichtend. Ja, sie sollte mir lieber fern bleiben. Am besten die Stadt verlassen. Aber egal was ich sagte, es half rein gar nichts. Sie schien sich weiter Gedanken zu machen und sprach einige laut aus. Daraufhin blieb mir nur ein schwaches Kopfschütteln. "Das hat nichts mehr mit Wissenschaft zu tun Lia. Es gibt kein Gift, dass uns gefährlich werden kann...Ausser...es ist was magisches." Ich sprach aus, was ich dachte und ich war mir ziemlich sicher in meiner Annahme. Sonst hätte das Blut helfen müssen. Aber es hatte alles nur noch schlimmer gemacht. Noch einmal riskierte ich einen Blick auf meinen Arm, auf dem die Adern sich jetzt wieder ein wenig langsamer auszubreiten schienen. Das brachte mich zum nachdenken und lies nur einen Schluss zu. "Wenn ich Blut trinke, dann geht es schneller vorran." platzte es leise aus mir heraus und ich sagte es weniger zu ihr, als zu mir selbst.
Erst jetzt sah ich auch wieder auf. Meine Augen waren von der Erkenntnis weit aufgerissen. "Ich kann nicht hier bleiben." Nein, wenn ich das tun würde, würde sie die nächste Nacht sicher nicht überlegen. "Ich weiß wie du mir helfen kannst, aber ich will, dass du mir etwas versprichst." sagte ich überzeugend. Ja, ich hatte eine Idee, aber die würde ihr nicht gefallen.

@Liana Dearing


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#41

RE: Wohnraum + Küche + Bad

in Liana Dearing's Wohnung 25.09.2016 13:47
von Liana Dearing | 70 Beiträge | 108 Punkte

Luke war aufgebracht. Und es war ihm nicht zu verdenken. Doch Lia wollte nur helfen. Und wie sollte sie? Sie versuchte es einfach erst einmal mit Logik. Sie kannte doch diese andere Welt nicht. Wusste nicht wie sie funktionierte. Alles was sie wusste hatte sie aus Büchern oder Filmen. Sie hatte einfach keine Ahnung wie Vampire krank wurde, oder wie sie wieder richtig heilten. Das mit dem Blut war ihr eben als logisch erschienen. Doch Luke klärte sie nun noch einmal darüber auf, dass ihr Blut wohl alles noch schlimmer gemacht hatte. Sie wusste nicht ob sie dies als Kränkung verstehen sollte, oder eben eher als Tatsache. Fakt war, das Luke drauf und dran war von hier zu verschwinden. Diese Tatsache brachte eine kleine Randnotiz mit sich. Er wollte sie noch immer schützen. Obwohl sie quasi schuld war, dass er nun in dieser Lage steckte.

Leider war im Moment keine Zeit, darüber nachzudenken, was das bedeutete. Zunächst mussten sie irgendwie Luke retten. Denn wenn sich dieses komische schwarze Zeug noch weiter durch seine Adern schob, konnte das nicht gut enden. Man sah ja schon jetzt, wie sehr ihm das Zeug zusetzte. Was würde erst geschehen, wenn es schlimmer wurde. Luke versuchte Lia klar zu machen, dass sie nicht helfen konnte. Dass es nichts wissenschaftliches sondern etwas magisches war. Lia ließ den Kopf sinken. „Aber irgendwas müssen wir doch tun!“ sagte sie leise und für menschliche Ohren kaum hörbar. Als Luke meinte, dass ihr Blut es sogar noch beschleunigt hatte fühlte Lia sich noch elender. Sie war schuld wenn er starb. Sie hatte den Mann wieder gefunden, den sie einst geliebt hatte und den sie wohl noch liebte. Hatte herausgefunden was er war und war nicht schreiend davon gelaufen – okay, zuerst schon. Aber nun nicht mehr. Nun vertraute sie darauf, dass er ihr nichts böses wollte. Als sie ihm in die Kanalisation gefolgt war, hatte sie ihm zeigen wollen, dass sie keine Angst vor ihm hatte. Und damit hatte sie sich in gefahr gebracht. Damit hatte sie dafür gesorgt, dass er verletzt wurde und nun vielleicht sterben würde. „Ich hab dich doch gerade erst wiedergefunden. Ich lasse dich nicht gehen: Ich tue alles um dir zu helfen!“ sagte sie fest als er sagte er wisse, wie sie ihm helfen könnte. Natürlich hatte das einen Haken. Lia schluckte, nickte aber. „Ich werde dir alles versprechen!“ sagte sie und wartete darauf, dass er weiter sprach.
Sie würde alles für ihn tun. Worum auch immer er sie bat.

@Luke Blackhawk


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#42

RE: Wohnraum + Küche + Bad

in Liana Dearing's Wohnung 29.09.2016 19:40
von Luke Blackhawk" | 3.737 Beiträge | 5165 Punkte

Es waren alles nur Vermutungen, die mich zu dem Schluss brachten, dass ihr Blut es noch schlimmer machte. Ich spürte es ja, aber sicher wissen konnte ich es nicht. Zu gern hätte ich in diesem Moment einfach ihr Handgelenk umgriffen und meine Fänge hinein geschlagen. Ihr warmes Blut wäre meine Kehle hinunter geflossen und hätte mir für einen kurzen Moment Wärme gespendet. Allein die Vorstellung war schon gefährlich. Aber ich konnte rein gar nichts dagegen tun. Es blitzte in meinem Kopf. Immer wieder schossen Bilder hinein, die ich gar nicht sehen wollte. Noch nie hatte ich mich so sehr nach Blut verzehrt wie jetzt.

Im nächsten Moment ertappte ich mich bei einem Gedanken, den ich schon öfter gehabt hatte, aber in einer weitaus harmloseren Version. Was, wenn ich sie einfach umbrachte und verschwand? Ich wusste, wie man Leichen verschwinden lassen konnte. Ich wusste, wie...Nein. Nicht sie. Jeder andere Mensch, aber nicht sie. Es war schwer meine Gedanken weiter unter Kontrolle zu halten und wenn ich mich nicht bald in den Griff bekam, würde es auch schwer werden, meine Aktionen unter Kontrolle zu halten. "Du MUSST mich fesseln Lia... Wenn ich jetzt gehe, dann reisse ich jedem der mir über den Weg läuft die Kehle auf..." Ich war ehrlich. Selten war ich zu einem Menschen so ehrlich. Aber wenn ich verhindern wollte, dass ich auffällig die halbe Stadt abschlachtete, dann musste ich sie darum bitten. Doch es sollte alles anders kommen. Das Blut, dass in Tropfen nun langsamer die Wand herunter lief, weil es langsam gerann, stach mir noch einmal ins Auge. Mein Blick legte sich darauf und lies es nicht mehr los. Nur noch einmal kosten...

Mit trägen Schritten ging ich auf die Wand zu, wischte mit meinem Finger einen der Tropfen ab und steckte ihn dann in den Mund. Es war wie eine Sucht, von jetzt auf gleich... Es war abzusehen gewesen, dass meine Fänge sich jetzt wieder ausfuhren. Und auch wenn es für mich kaum zu glauben war, wurde der Hunger noch größer. Ohne eine Vorwarnung...Ohne ein einziges Wort...setzte ich mich jetzt in Vampirgeschwindigkeit in Bewegung. Mir ging es noch immer schlecht, aber der Hunger trieb mich vollkommen an. Innerhalb einer Millisekunde war ich aus dem Apartment gestürmt und die Treppen herunter. Es war noch immer Tag, aber ich nutzte den Schatten als Schutz um wieder aus der Hntertür des Hauses zu schlüpfen. Ich konnte sie riechen. Alle Menschen in der Nähe. Und allsbald sah ich schon den ersten. Er sah aus wie ein Hausmeister und machte sich an den Mülltonnen hinter dem Haus zu schaffen. "Oh, sie sehen nicht gut aus...kann ich ihnen helfen?" fragte er über seine Schulter nach dem er mich kurz gemustert hatte. Ich war stehen geblieben. Aber nach seinen Worten, gab es kein Halten mehr. Mit schnellen Schritten dauerte es nicht lange, bis ich bei ihm angekommen war und ihn gepackt hatte. Ich konnte die Angst in seinen Augen sehen, als ich meine Fänge aufblitzen lies. Und ein paar kurze Momente später lag er tot und blutüberströmt vor mir. Diese Art von Kontrollverlust war neu für mich und sie machte mir Angst. Schon immer war ich ein Meister darin gewesen im Verborgenen zu leben und jetzt würde ich entweder durch die Vergiftung oder eine Jägerin sterben.
Völlig perplex lies ich mich an eine Mauer auf dem Boden sinken. Neben dem Mann blieb ich sitzen und zog meine Knie an den Körper. Noch war der Hunger gestillt...aber es würde sicher nicht lange dauern...
Aber da war noch etwas anderes. Ich konnte das Gift fühlen, wie es sich wieder schneller durch meine Adern ausbreitete. Als hätte man flüssiges Silber in meine Adern gespritzt. Es brannte... Es brannte höllisch. Aber ich saß einfach da und starrte auf meinen Arm. Es war nicht schwer zu erkennen, wie das Schwarze Zeug sich seinen Weg suchte.

@Liana Dearing
kannst ja dazu stoßen...^^


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#43

RE: Wohnraum + Küche + Bad

in Liana Dearing's Wohnung 09.10.2016 17:51
von Liana Dearing | 70 Beiträge | 108 Punkte

Hätte Lia gewusst, was Luke für Gedanken hatte, dann hätte sie sich nun doch gefürchtet. Bis her vertraute sie noch darauf, dass er sie eigentlich nicht umbringen wollte, doch wissen konnte sie das nicht. Seine Worte machten es auch irgendwie nicht besser. „Dich fesseln?“ fragte sie verdutzt und versuchte nach wie vor Abstand zu ihm zu halten. Nichts desto trotz beobachtet sie ihn genau. Sah, wie sein Blick zu der Wand glitt, an der zuvor die Tasse mit ihrem Blut zerschellt war.
„Luke..“ setzte sie noch vorsichtig an, doch da war er schon zur Wand gegangen. Entsetzt beobachte Lia, wie er mit dem Finger einen der herabrinnenden Tropfen auffing und ihn sich dann in der Mund steckte.

„Luke?“ fragte sie nun etwas fester und machte einen Schritt auf ihn zu. Doch mit unmenschlicher Geschwindigkeit hatte er bereits das Appartment verlassen. „LUKE!“ rief Lia ihm nach, doch sie war nicht mal annähernd schnell genug um ihn aufzuhalten. Dennoch setzte sie ihm nach, rannte auf den Flur und die Treppe hinunter. Wenn Luke es wollte, wäre er jetzt schon weit außer Reichweite. Lia rannte weiter, in den Innenhof ihrer Gebäudes.
Ein gellender Schrei entfuhr ihr, als sie die Leiche sah. Blut überströmt und direkt daneben Luke. Lia schlug sich die Hände vor den Mund. Ähnlich wie in der Bar, als sie Luke wieder getroffen hatte, packte sie auch jetzt kaltes Grauen. Sie wich ein paar Schritte vor Luke und der Leiche zurück. Hatte er sich im Moment so schlecht unter Kontrolle? Dann war auch sie in ernster Gefahr. Sie wich weiter zurück und noch weiter, bis sie wieder im Hausflur stand. Was sollte sie jetzt tun. Ihn dort seinem Schicksal überlassen? Nein, das konnte sie nicht. Dennoch schnürte ihr die Angst die Kehle zu.
Sie überlegte fieberhaft, was sie tun sollte.

°Fesseln°, dachte sie und überlegte wie sie es anstellen sollte. Er war so stark und so schnell, wenn sie sich ihm näherte, könnte er sie in Stücke reißen, doch noch zuvor hatte er gesagt, sie solle ihn fesseln. Vielleicht war ihm also mit Vernunft beizukommen.
Schnell schlich Lia in den Keller des Gebäudes, sie wusste, wo der Hausmeister seinen Handwerksraum hatte. Dort angekommen, musste sie einen Moment suchen, bevor sie fand, was sie suchte. Dann ging sie wieder nach oben und nach draußen.
Luke saß im Schatten an die Wand gepresst da. Er sah furchtbar aus. Lia schluckte die Angst hinunter und näherte sich Luke. „Luke?“ fragte sie vorsichtig und kam noch näher. Doch sie wagte sich noch nicht ganz heran, nicht dass er sie nicht trotzdem erwischen würde, aber es bot ihr zumindest ein trügerisches Gefühl der Sicherheit ein paar Schritte Abstand zu halten.

Vorsichtig hob sie die Hände. In der einen Hand hatte sie Kabelbinder, in der anderen eine schwere Kette. „Du sagtest ich solle dich fesseln…“ setzte sie leise an und versuchte krampfhaft den Blick nicht auf den Mann zu richten, der einst hier der Hausmeister war. „Aber… ich kann dich nicht hier fesseln, nicht solange…“ sie schluckte noch einmal schwer. „.. Nicht so lange er hier liegt. Man darf uns nicht sehen, dich nicht verdächtigen und mich nicht mit dir in Verbindung bringen. Wir müssen hier weg. JETZT!“ sagte sie und kam nun endlich auch die letzten Schritte näher. „Ich nehme jetzt deine Hände, okay?!“ sagte sie vorsichtig und griff nach seinen Händen. Sie sah, wie sehr sich das schwarze Zeug ausgebreitet hatte und wie sehr es ihn schwächte, doch sie wusste auch, dass der Hunger ihn wieder würde anspornen können.
Als sie seine Hände nahm, schnürte sie fest einen Kabelbinder darum. Niemals würde sie einen Knoten in einem Seil fest genug hinbekommen, doch die Kabelbinder waren erst einmal recht robust. Doch sie würden nicht ewig halten. Deshalb hatte sie noch eine schwere Kette und ein passende Schloss mitgebracht.
„Ich kann dir die Kette hier noch nicht anlegen.. ich muss dich an irgendwas fest machen!“ Sagte sie mit Zweifel in der Stimme. „Luke, sieh mich an!“ sagte sie dann. Er wirkte so verstört. „Sag mir, wo ich dich hinbringen kann. Wo uns keiner findet. Wo WIR sicher sind!“ sie betonte das ‚wir‘ und meinte damit sowohl, das er sicher war, vor Tageslicht und was ihm sonst noch hier draußen gefährlich werden könnte. Als auch, dass sie sicher vor ihm war. Also einen Ort, wo sie ihn einsperren oder fest machen könnte.

„Ich hole meine Autoschlüssel, beweg dich nicht von der Stelle!“ sagte sie und rannte hinauf in ihre Wohnung. Sie brauchte nur eine Minute, dann war sie schon wieder bei Luke. „Wir nehmen mein Auto. Aber Luke… du darfst mich nicht angreifen, hörst du? Ich bin im Moment die einzige die dir irgendwie helfen kann. Du darfst mich nicht verletzen!“ das letzte klang wie ein Flehen. „Schaffst du das?“

@Luke Blackhawk


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