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RE: Devons Haus am Stadtrand
  Absender: Devon Sawyer, 18.05.2017 00:04 Diesen Beitrag zitieren

Zeitsprung zum nächsten Morgen

In der Nacht war viel passiert. In den ganzen letzten Tagen war viel passiert. Dass wir das alles nicht so schnell verarbeiten konnten, wie wir mussten, war kein Wunder. Es gab einiges zu verwinden. Nicht nur für mich. Lilly, Buffy, Amber...Spike. Wir alle hatten unser Fett weg bekommen bei dem Kampf gegen das Urböse. Doch es schien, als sei nun alles vorbei. Buffy hatte am Morgen Entwarnung gegeben. Trotzdem hatte ich ihr deutlich angesehen, dass etwas nicht stimmte. Ob es daran lag, dass Spike gestern nicht mehr zurück gekehrt war? Wie ein Bekloppter hatte er das Haus rennend verlassen und sich seit dem rar gemacht. Buffy war aufgelöst zurück geblieben. Irgendwann hatten wir alle versucht zu schlafen. Das Haus war voll mit Menschen, aber am nächsten Morgen verabschiedeten sich Buffy und Destiny. Sie sahen beide noch nicht wirklich so aus, als würde es ihnen gut gehen. Besonders die blonde Jägerin bereitete mir Sorgen, aber ich hatte gelernt zu warten. Sie würde irgendwann von selbst kommen, wenn sie Hilfe brauchte. Ihr Stolz war oft einfach zu groß.
Wahrscheinlich waren die Sorgen noch lange nicht vorbei, aber ich wollte wenigstens diesen Morgen mit meiner frisch Verlobten allein haben. Auf gut Glück hatte ich eine Freundin erreicht, sie sich für ein paar Stunden um Amber kümmerte. Buffy wollte ich meine Tochter nicht aufs Auge drücken. Aus genannten Gründen.

Es fiel mir nicht leicht meine Tochter schon wieder in andere Hände zu geben, aber so hatte sie wenigstens ein wenig Ablenkung, denn diese Freundin hatte auch eine Tochter in ihrem Alter. Die beiden gingen zusammen zur Schule. So versuchte ich mir ein wenig das schlechte Gewissen auszureden.
Nachdem ich Amber also weg gebracht hatte, kam ich zum Haus zurück. Lilly wusste Bescheid, dass ich nicht lange weg sein würde und als ich das Haus betrat, konnte ich den wohltuenden Duft des Kaffees schon riechen, den sie wahrscheinlich aufgesetzt hatte. Auch wenn es weit her geholt war, kam ich mit einem Lächeln in die Küche, legte den Autoschlüssel auf dem Tresen ab und lies mich auf einen der Stühle fallen. "Sie haben schon mit den Aufräumarbeiten angefangen." informierte ich sie und stand dann doch wieder auf um zu ihr rüber zu gehen. Lilly trug einfach ein Shirt und eine Unterhose, die ich ihr zum schlafen bereit gestellt hatte. "Du siehst sexy in meinen Sachen aus..." gab ich schmunzelnd zu und zog sie dann an mich heran um sie mit einem schelmischen Grinsen auf den Lippen zu küssen. "Danke für den Kaffee.". Ich schnappte mir eine Tasse und goss sie rand voll. Dann ging mein Blick aus dem Fenster. Die Siedlung am Stadtrand, in der das Haus stand, lag ganz ruhig da, so wie es früher einmal gewesen war, als ich noch hier wohnte. Nichts deutete darauf hin, was hier letzte Nacht alles passiert war. Leise und heimlich in meinen Gedanken fragte ich mich, was Spike und Lex machten. Es war schon sehr auffällig, dass beide sich seit mehr als 12 Stunden nicht mehr gemeldet hatten. Doch ich wollte meine Sorgen wenigstens jetzt vergessen...die Ruhe ein wenig geniessen und mich wieder aklimatisieren. "Wie geht es dir?" fragte ich dann, wieder an Lilly gewandt und sah auch sie mit einem besorgtem Blick an.

@Lilliana Morgan


RE: Devons Haus am Stadtrand
  Absender: Lilliana Morgan, 04.10.2016 22:59 Diesen Beitrag zitieren

Mit einem Lächeln sah ich auf und ebenso wie Devon, entglitt mir ein leises Seufzen. Es war ein verrückter Tag und Amber war noch sehr jung, sie konnte gar nicht verstehen, was hier vor sich ging. Wer konnte ihr das schon zum Vorwurf machen. Mit Spike in einem Haus, könnte ich außerdem auch nicht schlafen..
"Schon in Ordnung", flüsterte ich meinem.. ich traute mich gar nicht daran zu denken, zu und drückte seine Hand ganz sanft, ehe auch ich mich seiner kleinen Tochter zuwandte. Stimmt.. die Jägerin und Blondie waren schon für eine längere Zeit verschwunden, ohne dass wir auch nur ein Mucks von ihnen gehört hatten. "Vielleicht hat sie ihm endlich die Hölle he..", schnell biss ich mir auf die Unterlippe. Auch wenn Amber schon eine ganze Weile irgendwie zu meinem Leben gehörte, war es doch noch sehr ungewohnt, dass man aufpassen musste, was man in ihrer Gegenwart sagte. So etwas wurde immerhin liebend gern aufgeschnappt. Je jünger ein Kind war, desto schlimmer.. Eine Weile lange, schwieg ich noch und dachte angestrengt nach. Mir war wirklich nicht danach, die beiden in einem... sehr unpassenden  Moment zu stören, andererseits, schien sich das Mädchen Sorgen zu machen. Und das... zählte für den Moment mehr. "Wenn du ihr die Augen zuhältst, stürme ich das Bad", sagte ich halb belustigt, halb ernst, während ich an ihnen vorbeihuschte und die Treppe hinaufglitt..

@Devon Sawyer
@Amber Sawyer


RE: Devons Haus am Stadtrand
  Absender: Devon Sawyer, 09.09.2016 07:40 Diesen Beitrag zitieren

Noch bevor ich ihr den Ring anstecken konnte, hörte ich schon das Poltern auf der Treppe und wandte mich ruckartig um. Dabei richtete ich mich auch wieder auf. Die Schachtel lag noch immer sicher in meiner Hand und in der anderen hielt ich den Ring mit zwei Fingern umschlossen. Es war nicht zu verhindern, dass ich seufzen musste. Ich liebte meine Tochter sehr, aber sie hatte so ein spezielles Talent für schlechtes Timing. Sie hatte es geschafft. Der Moment war zerstört. Aber ich konnte es ihr nicht übel nehmen. Anscheinend gab es wirklich Wichtiges zu berichten. Entschuldigend sah ich Lilly an, als ich den Ring wieder in der Schachtel verstaute und ihr einen schnellen Kuss auf dir Stirn gab. Dann schon war ich auf dem Weg zu meiner Tochter, die gerade die letzte Stufe nach unten passiert hatte. "Ein bisschen leiser Amber, Okay?" bat ich halb flüsternd und legte als Geste meinen Zeigefinger kurz an meine Lippen. Dann stand ich schon vor ihr und hatte ein müdes Lächeln aufgelegt. "Was ist denn da oben los? Erkläre es mir nochmal ruhig und langsam.". Sie war schon immer schnell aufgeregt und erstattete gern Bericht. Ich wusste, dass es ihr gefiel, wenn sie ganz wichtig war. Aber wem gefiel das denn auch nicht?
"Redest du von Spike? Schreit er Buffy an?" Ich hatte nichts gehört. Wahrscheinlich war ich selbst zu beschäftigt gewesen zu schreien. Meine Arme Tochter wusste gar nicht, was hier passierte. Jedenfalls konnte sie nur einen Hauch einer Ahnung davon haben. Hilfesuchend ging mein Blick dann zu Lilly. Ich wusste nicht, ob es eine kluge Idee war, Spike und Buffy zu stören, was immer auch los war.

@Lilliana Morgan
@Amber Sawyer
Tut mir leid, dass ihr so lange warten musstest. Aber ich hatte so eine Blockade. Ihr kennt das ja. Devon fiel mir schwer. Aber das wird jetzt wieder besser, versprochen^^


RE: Devons Haus am Stadtrand
  Absender: Amber Sawyer, 16.08.2016 22:08 Diesen Beitrag zitieren

--> Badezimmer

Sie lief die Treppe runter, auch wenn sie das eigentlich nicht durfte, aber das war ihr grade egal "DADDYYYY" rief sie dabei und stürmte auf ihren Daddy zu, gar nicht wirklich mitbekommend, was hier grade passierte. "Daddy, Buffy ist Müde und der Mann schreit" sagte sie außer Atem und bemerkte dann erst, dass ihr Daddy auf den Knien stand und Lilly ansah. Verwirrt sah sie von einem zum anderen, ehe sie bei ihrem Daddy hängen blieb. Sie wusste nicht was das bedeutete, sie wusste nichts mit dieser Geste anzufangen, und wusste auch nicht, dass sie nun eine neue Mummy bekommen würde - zwar würde niemand ihre Mummy ersetzen können, denn es gab eben nur ihre Mumm, aber Lil würde sehr nah ran kommen...

//sorry ist kurz geworden Oo
@Devon Sawyer
@Lilliana Morgan


RE: Devons Haus am Stadtrand
  Absender: Lilliana Morgan, 10.08.2016 16:54 Diesen Beitrag zitieren

Ich nickte. Dass wir hier festsaßen, so viel hatte ich verstanden, aber so würde es doch nicht ewig bleiben? Mir brannten noch viele Fragen auf der Zunge, doch ich hielt mich zurück. Vielleicht würden sie sich auch von selbst klären, denn Devon schien mir momentan nicht in der Fassung mir weiteres zu erklären. Er musste sich vorher selbst wieder fangen und einen kühlen Kopf bewahren. Außerdem waren hier auch noch andere im Haus und vielleicht konnte mir doch noch jemand Antworten geben.. wo wir schon beim Thema waren, was trieben sie eigentlich die ganze Zeit und so lange?
Mit einem kleinen Lächeln schüttelte ich den Kopf. "Schon in Ordnung, jeder verliert mal kurz die Nerven und du hattest jeden Grund dazu" Eine ganze Zeit lang musterte ich meinen Freund und fragte mich, ob es ihm wirklich schon etwas besser ging, entschied mich dann, ihm in dem Punkt einfach zu vertrauen und wenn noch etwas sein sollte, war ich immerhin für ihn da. Genauso wie er in der Vergangenheit immer für mich.. ja ich konnte mich wirklich glücklich schätzen, dass ich so jemanden wie ihn an meiner Seite hatte, auch wenn es anfangs gar nicht so leicht gewesen war... auch Vertrauen in einen Fremden zu fassen, aber es hatte funktioniert.
Kaum spürte ich Devons Hände auf meinen Armen, begann es dort leicht zu kribbeln und er hatte meine volle Aufmerksamkeit. "Hm?", fragend blickte ich auf, nur um dann einen Moment später die Augen weit aufzureißen und ihn ungläubig anzustarren. Nicht, dass ich allzu viel über das Heiraten nachgedacht hätte, nur dass ich mich niemals so klischeehaft mädchenhaft verhalten würde, wie alle Frauen in diesen Liebesdramen, in die mich meine kleine Schwester häufig geschleift hatte. Da hatte ich einfach nur die Augen verdrehen können, aber seitdem hatte sich viel geändert und es stellte sich als weitaus schwieriger heraus, als gedacht. "Du.. fragst mich ob...", ich brach ab und blinzelte ein paar Mal heftig, bevor ich noch anfing vor Freude zu weinen. "Natürlich will ich!"

@Devon Sawyer


RE: Devons Haus am Stadtrand
  Absender: Devon Sawyer, 04.08.2016 12:38 Diesen Beitrag zitieren

Alles geben? Hatte ich das nicht schon längst getan? Ich war mir gar nicht mehr sicher, was richtig und was falsch war. Hätte ich im Rat weiter helfen sollen, die Verletzten zu bergen? Oder war es die richtige Entscheidung gewesen, Amber sofort in Sicherheit zu bringen? Ich war mir ziemlich sicher gewesen, dass die Entscheidung Amber zu retten, die einzig richtige war. Aber ihre Worte beruhigten mich wenigstens ein wenig und liesen mich wieder runter kommen. Ich konnte spüren, wie mein Herz sich allmählich verlangsamte und nicht mehr versuchte aus meinem Brustkorb zu springen. Und als sie meinem Vorschlag zustimmte, wirkte das schon wie ein Wunder. "Ja, das tun wir...Sie muss hier weg...aber die Stadt ist zu...niemand kommt raus." wiederholte ich noch einmal, denn auch wenn ich wusste, dass Lilly mir zuhörte, wollte ich alles zur Sicherheit noch einmal sagen. Irgendein Tick, der sich gerade entwickelt hatte.
Ohne Gegenwehr lies ich mich in die Arme meiner Freundin sinken. Ich mochte mich so nicht. Ich kannte mich so eigentlich nicht. Erst seit dem ich mit der Jägerin zusammen arbeitete, ging alles den Bach runter. Erst seit dem waren diese ganzen Dinge geschehen. Aber das gehörte dazu oder? War es das, was Giles gemeint hatte? °Du wirst viel Stärke benötigen.°. Diese Worte aus seinem Mund würde ich wohl nie vergessen. Damals hatte ich noch gedacht, dass er höchstens gemeint hatte, dass Buffy schwierig sei und vermutlich keinen neuen Wächter dulden würde, aber jetzt verstand ich. Rupert hatte sicher auch so einiges durchgemacht. Was während seiner Zeit bei Buffy als ihr Wächter und Vaterersatz geschehen war, wusste ich ja grob. Und ja, es hatte nie das ultimative Glück oder Ende gegeben. Und ich rechnete für mich auch nicht damit. Aber musste es wirklich so hart sein? So hart, dass es selbst mich schon an den Rand der Verzweiflung treiben wollte?
Als sich Lilly von mir löste und mich einfach nur ansah, wartete ich ab. Auch ich sah sie an. Ich hoffte...Hoffte, dass sie die richtigen Worte finden würde um mich hier raus zu holen. So schwach hatte ich mich selten gefühlt und ich wollte es liebend gern hinter mir lassen. In meinem Blick lag Erwartung und Hoffnung. Und sie schaffte es wirklich. Als würde sie in meinen Kopf hinein sehen können, wählte sie bedacht die Worte, die mir halfen mir selbst zu helfen. "Ich wollte nicht...Es geht schon besser." gab ich dann zu und legte meine Hände auf ihre Oberarme, während mein Blick über sie schweifte. "Lilly?"
Erst als ich ihre ungeteilte Aufmerksamkeit hatte, redete ich weiter. Es war wie eine Kurzschlussreaktion, dabei hatte ich schon länger darüber nachgedacht. "Willst du meine Frau werden?" Eigentlich hatte ich vor, sie erst nach der Apokalypse zu fragen, aber jetzt stand sie vor mir, jetzt war sie für mich da...jetzt war der richtige Zeitpunkt. Ich hatte den Ring die ganze Zeit bei mir getragen und griff jetzt in meine Hosentasche um mich vor sie zu knien und die kleine Schachtel hoch zu halten.


@Lilliana Morgan


RE: Devons Haus am Stadtrand
  Absender: Lilliana Morgan, 30.07.2016 01:22 Diesen Beitrag zitieren

Diese Verzweiflung in seinem Blick brach mir beinahe das Herz.. wenn der Mensch, den man am meisten liebte, litt, fühlte man mit ihm, das ließ sich überhaupt nicht vermeiden. Hätte ich die Fähigkeit seinen Schmerz zu lindern, hätte ich es sofort getan, doch ich konnte nicht mehr tun, als da zu sein und ihm einfach beizustehen. In der Hoffnung, dass Devon mich hören und sich noch ein letztes Mal aufraffen würde. "Das sehe ich und du kannst unheimlich stolz auf dich sein, aber es ist noch nicht vorbei.. und ihnen wird nichts zustoßen! Ich kenne dich, DU würdest das niemals zulassen, aber dazu musst du noch einmal aufstehen und alles geben", bei dem Gedanken Cleveland zu verlassen, stahl sich ein kleines trauriges Lächeln auf meine Lippen und erneut drückte ich seine Hand. "Wenn das hier vorbei ist, verschwinden wir.. wohin du willst und solange du willst. Wir packen Amber und alles was wir brauchen zusammen, versprochen" Natürlich war die Vorstellung zu verschwinden, alles hinter sich zu lassen, verlockend, aber wurde man nicht sowieso irgendwann wieder von der Vergangenheit eingeholt? Meistens zumindest...
Es war nicht schwer seine Gedanken zu erraten, doch allmählich musste ich ihn wieder zurückholen bevor er vollkommen ins Dunkle gesogen wurde und aufgeben würde. Das durfte nicht passieren.. Als Devon einen Schritt auf mich zumachte, ging auch ich noch einen auf ihn zu und auch wenn er der Mann war, legte ich meine Arme für einen Moment um ihn. Es war wahrscheinlich keine große Hilfe, dennoch sollte er einfach wissen, dass jemand da war. Das war auch der Moment in dem ich für mich selbst entschied, nicht mehr zu gehen... es sei denn er wollte mich eines Tages nicht mehr bei sich haben, aus welchem Grund auch immer, aber solange würde ich bei ihm bleiben. "Was du tun musst, kann ich nicht für dich entscheiden, aber.. ich kann dir sagen, was ich denke", ich ließ ihn los und blickte ihm direkt in die Augen. "Deine Tochter wurde in diese Welt geboren und DU kannst ein Teil davon sein, der verhindert, dass sie später einmal die selben Ängste ertragen muss wie du. Wenn wir jetzt aufgeben, dann wirst du es früher oder später bereuen, glaub mir das Gefühl ist.. unerträglich. Man fühlt sich irgendwann wie ein Versager und wünscht sich, man könnte die Zeit umkehren. Sei du der Held, der ein Vater für seine Tochter sein sollte.. heute Nacht kannst du die Nerven verlieren und nach Hoffnung suchen, aber bitte.. steh morgen wieder auf und kämpfe weiter. Irgendwann wird es ein Ende haben. Du bist nicht allein.."

@Devon Sawyer
//Natürlich gefällt er mir


RE: Devons Haus am Stadtrand
  Absender: Devon Sawyer, 29.07.2016 11:57 Diesen Beitrag zitieren

Ich schüttelte heftig den Kopf und sah Lilly verzweifelt an. Ja, verdammt verzweifelt. Es gab keine Ruhe, keine glücklichen Momente, die ein wenig länger andauernden mehr. Wenn der Rat, der rätselhafte Mörder meiner Exfrau und das Urböse den Plan geschmiedet hatten, mich verrückt zu machen, dann hatten sie es jetzt geschafft. Ich hatte genug. "Ich tue es....ich kämpfe. Das...das siehst du doch oder? Und dann wird mir alles wieder genommen...Es ist doch nur noch eine Frage der Zeit bis Amber was zu stößt...oder Buffy...oder..." ich stockte. Ich hatte sie heute schon sterben gesehen und wollte gar nicht daran denken, das noch einmal durch machen zu müssen. "Ich würde dich und Amber viel lieber packen und weit...weit weg von hier sein..." °..als dieser ständigen Angst ausgesetzt zu sein, euch könnte etwas passieren.° dachte ich den Satz weiter. Wie schön wäre jetzt ein Strand, ein paar Cocktails und einfach Ruhe...Ruhe um mich..um uns herum. Eine utopische Vorstellung, die aber niemals Realität werden würde.
"Hoffnung..." wiederholte ich leise und lies den Blick nachdenklich zu Boden senken. Hoffnung war etwas, womit ich inzwischen wohl zu knapp bemessen war. Es waren nicht nur die Schicksalsschläge die mich ereilt hatten. Nicht nur mir war in letzter Zeit so viel Unglück widerfahren. Buffy hatte ihren Mann verloren. Spike seine Gefährtin. Wenn ich jetzt noch gewusst hätte, welche Schicksale den Beiden kurz bevor standen, dann hätte mich das in meiner Meinung nur noch bestärkt. Niemand hier hatte das wirkliche Glück. Früher dachte ich, es in meinem Job zu finden. Aber ich hatte gelernt, dass ein Wächter zu sein nicht alles war. Irgendwann blickte ich wieder zu ihr auf. Ich presste dabei die Lippen aufeinander. Einen Moment lang war alles still. Dann machte ich einen Schritt auf Lilly zu. "Du...du und Amber. Ihr seit das, was ich brauche...Ich bin es leid Angst haben zu müssen Lilly..." Ich sah sie direkt an, doch Hoffnung war nicht in meinen Augen zu finden. Schmerz, Verzweiflung und Angst bestimmten gerade meine Sinne. "Was soll ich tun?" fragte ich sie dann. Irgendwann musste alles doch besser werden. Oder hatte Buffy mich angelogen? Würde es nie eine Pause von den Kämpfen geben? Würde es stetig so weiter gehen bis einer nach dem anderen fällt? War das das Leben, dass ich mir wünschte? Ich war mutig, ohne Frage, hatte schon immer das Abenteuer gesucht. Vielleicht waren das genug Abenteuer? Das konnte ich wohl nur mit mir selbst klären.

@Lilliana Morgan
habe das was ich eigentlich vor hatte, nochmal verschoben. Hoffe, der Post gefällt dir trotzdem?


RE: Devons Haus am Stadtrand
  Absender: Lilliana Morgan, 27.07.2016 00:56 Diesen Beitrag zitieren

Ein paar Mal öffnete ich den Mund, um ihn jedoch wieder zu schließen, weil mir darauf nichts so recht einfallen wollte. Zu gerne wäre ich mit Devon einfach losgezogen und hätte nach den Anderen gesehen, damit die Vorwürfe ihn die nächsten Nächte nicht wachhielten. Die Frage war nur, ob ich gegen diese Argumentation ankommen würde, es gab genügend Gründe hier zu bleiben...
Bei dem Wort Mutter zuckte ich kurz zusammen, fuhr mir durch die Haare und wandte mich einen Moment ab, um mich wieder zu fangen. Dafür, dass wir ein viel zu schlechtes Verhältnis hatten und unser letztes Treffen vor ihrem Krankenhausaufenthalt darin bestanden hatte, dass ich meine Schwester von ihr weggeholt und zu mir genommen hatte, nahm mich ihr bevorstehendes Ende viel zu sehr mit. Mein Herz hing fiel mehr an dieser Sache dran, als mein Verstand, doch dagegen wehrte ich mich mit Händen und Füßen. Es gab immerhin kaum schöne Erinnerungen... und deshalb wollte ich mich auch gar nicht weiter mit diesem Thema befassen. Schon gar nicht mit meinem Freund. Es gab Wichtigeres, wie zum Beispiel seine Sorgen. Dennoch schenkte ich ihm ein aufrichtiges Lächeln, als er versuchte mich zu trösten und drückte noch einmal ganz sanft seine Hand, ehe die Türe auch schon aufgestoßen wurde und wir auf beiden Beinen standen. Mein bester Freund Blondie kam hereingetaumelt mit einer jungen Frau auf den Armen, die ich noch gar nicht kannte oder nur kurz gesehen hatte, auf der Hochzeit damals.
Irgendetwas in Spikes Blick gefiel mir nicht, weshalb ich einige Schritte zurückwich. "Ja.. ich bin auch hier", keine Sekunde ließ ich den Vampir aus den Augen. Während er mich immer noch musterte, wollte ich bereits zum zweiten Mal an diesem Abend erklären, dass ich wirklich ich war, als er mit einem Mal direkt vor mir stand und mir seine Fänge in den Hals grub. Ich konnte mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so entsetzt gewesen war. Mir kam erstmal nicht in den Sinn mich zu wehren, bis mir auffiel, dass er gar nicht mehr loszulassen schien und die Schmerzen einsetzten, dieses widerwertige Gefühl, als würde dich jemand austrinken, wie ein Päckchen Orangensaft, hämmerte ich mit meinen Fäusten gegen seine Brust. Das konnte doch nicht wahr sein! Wieso ließ er mich nicht los, ich wollte nicht als sein Snack für Zwischendurch enden..
Dann war es endlich vorbei und mein Angreifer verschwand mit dieser lächerlichen Ausrede und einem Gruß nach oben. Wie versteinert blickte ich ihm nach, hielt mir dabei die Hand auf die Wunde und fragte mich, ob ich überhaupt jemals zuvor von einem Vampir angegriffen worden war. "Alles okay..", erwiderte ich nur knapp, als Devon nach meinem Hals sehen wollte und zog schnell die Hand wieder zurück. "Dieser verdammte Blutsauger.. ich reiß ihm die Beißerchen raus, dann darf er sie als Ket...", mitten in meiner Schimpftirade brach ich ab und blickte verwundert auf. Wenn überhaupt, dann hatte ich Devon nur sehr selten so die Fassung verlieren sehen, weshalb ich das Blut einfach Blut sein ließ und mich aufrappelte. "Nein.. sag das nicht!", ohne auf Proteste zu achten, zwang ich ihn, mich anzusehen. "Solange wir die Hoffnung nicht aufgeben, können wir noch etwas tun! Wir dürfen uns egal wie viele Schicksalsschläge kommen und wie schwer sie sind, nicht unterkriegen lassen, sondern weitermachen. Es wird nicht schlimmer und wir werden weitermachen!"

@Devon Sawyer
@Amber Sawyer


RE: Devons Haus am Stadtrand
  Absender: Devon Sawyer, 26.07.2016 18:00 Diesen Beitrag zitieren

"Nein, wir können nicht zurück...das...das ist zu gefährlich Lilly." erklärte ich ihr ein wenig unsicher. Aber ich hatte meine feste Meinung darüber. Ich wusste wie der Rat ausgesehen hatte. Sogar der angeblich sichere Raum war eingestürzt. Aber ich wollte Lilly im Moment noch nicht mehr aufbürden. Es reichte schon, dass sie wusste, dass ich sie für tot gehalten hatte. "Deine Mutter?" Inzwischen wusste ich, was in ihrer Familie los war, verlor aber selten ein Wort darüber, denn auch Lilly mochte nur ungern darüber reden. Nur, wenn sie mal wieder bei ihnen zu Besuch gewesen war, erzählte sie manchmal davon. Ich wusste auch, dass sie und ihre Mutter kein besonders gutes Verhältnis hatten. Dennoch, es war nun einmal ihre Mutter! "Du musst dich nicht schuldig fühlen, weil es dir nicht so leid tut, wie es das vielleicht sollte." tröstete ich sie, denn ich konnte mir denken, was in ihrem Kopf vor ging. Es war schon seltsam, aber es war selten, dass wir nicht merkten, wenn mit dem anderen etwas nicht stimmte. Als würden unsere Seelen verschmelzen, wenn wir gemeinsam an einem Ort waren.
Ich gab ihr einen Kuss auf die Stirn, als ich plötzlich die Tür aufschlagen hörte. Sofort zuckte ich und sah vom Sofa auf. In diesem Moment kam schon Spike herein. Spike und Destiny. Ich hatte sie nur bei Buffys Hochzeit kennen gelernt, aber ich merkte mir Namen und Gesichter recht gut. Völlig perplex sah ich dabei zu, wie er stammelnder Weise und mit Destiny in den Armen herum stolperte und immer wieder Lilly mit seinem Blick fixierte. "Spike, was ist los?" fragte ich den blonden Vampir. "Wirst du schon wieder verrückt?". Doch ich bekam keine Antwort. Noch immer sah es so aus, als würde er Lilly anstarren. Dann legte er Destiny ab und stand nun plötzlich vor uns. So schnell konnte ich gar nicht reagieren, da hatte er Lilly schon am Hals gepackt und ins Sofa gedrückt. "Spike!!!!" schrie ich und griff ihm an die Schultern, um ihn von ihr herunter zu ziehen. Doch er hatte sich regelrecht "fest gebissen". Erst einige kleine Momente später löste er sich freiwillig von meiner Freundin. "Was soll das!!!". Schnell folgte seine Erklärung und eh ich noch irgendetwas sagen oder tun konnte, war er mit einem Gruß von Buffy nach oben geflitzt. Mein Blick ging zu Lilly, die sich die Wunde haltend, auf dem Sofa saß. "Er hat dich ganz schön erwischt oder?" fragte ich besorgt und beugte mich zu ihr um langsam ihre Hand von der Wunde zu ziehen. Ich wollte mir ansehen, was Spike da veranstaltet hat. In diesem Moment überkam mich wieder die Wut. "Was ist hier nur los??? Ich habe ja schon einiges erlebt und dachte wirklich mich kann nichts mehr überraschen, aber das hier...das ist doch die Hölle!" Es war nur eine Frage der Zeit gewesen, ehe die Bombe platzte und jetzt war es so weit. Wenn ich bedachte was in den letzten Wochen und Stunden passiert war, wurde mir ganz schlecht. "Warum retten wir die Erde, wenn es nicht besser wird? Es wird niemals aufhören...niemals..." Ich hatte mich inzwischen wieder aufgestellt und die Hände über den Kopf geschlagen. Buffy und Spike hörte ich nicht von hier unten aus, dafür war ich selbst gerade zu laut.

@Lilliana Morgan


RE: Devons Haus am Stadtrand
  Absender: Lilliana Morgan, 25.07.2016 13:11 Diesen Beitrag zitieren

Wir warteten noch bis das kleine Mädchen wieder nach oben ins Bad verschwunden war um sich etwas überzuziehen, dann lauschte ich aufmerksam Devons Gruselgeschichte. Mir wurde bei dem Gedanken, dass ich wirklich unter diesen Trümmern hätte vergraben werden können schlecht, aber noch mehr, dass ich die ganze Zeit über nur tatenlos dagestanden gewesen war. Mir waren Studium und Familie immer wichtiger gewesen, als das Training, bis ich irgendwann ganz aufgehört hatte. All die Monate hatte ich es nicht zugelassen sondern immer wieder verdrängt, doch so langsam ließ ich die Reue an mich ran und war von mir selbst maßlos enttäuscht. Doch schlecht konnte ich mich dann noch fühlen, wenn mein Freund nicht mehr am verzweifeln war.
Leise seufzend setzte ich mich neben ihn und griff einfach nach seiner Hand. "Du bist gegangen, weil du glaubtest jemanden verloren zu haben und du hast eine Tochter. Es wäre vielleicht zu gefährlich gewesen, noch länger dort zu bleiben. Sie werden da heil rauskommen, aber wenn es dich beruhigen würde, ziehen wir los und sehen nach ihnen! Und hör auf sowas zu sagen, du hast niemanden im Stich gelassen, du bist Vater und außerdem muss man manchmal das tun, was einem als nächstes in den Kopf schießt" Die Frage war nur was wir mit Amber tun sollten...
"Es tut mir leid, dass ich gegangen bin ohne es dir persönlich zu sagen, aber ich hatte keine Zeit, also habe ich etwas hinterlassen. Es kam ganz plötzlich dieser Anruf und da konnte ich nicht noch länger warten. Meine Mutter liegt im Sterben... und meine Schwester ist weg, also musste ich wenigstens nach ihr sehen", das war ich ihr zwar nicht schuldig und dennoch lag mit offenbar etwas an dieser Frau. Mittlerweile glaubte ich aber, dass es besser gewesen wäre, bei meiner richtigen Familie zu bleiben, dann wäre ihnen zumindest mein "Tod" erspart geblieben. So schnell hatte ich nicht vor den Löffel abzugeben.

@Devon Sawyer
@Amber Sawyer


RE: Devons Haus am Stadtrand
  Absender: Spike, 25.07.2016 10:15 Diesen Beitrag zitieren

Seit dem wir an der Ortsausgangsstraße von Cleveland los gegangen waren, hatte es kaum ein Wort zwischen der Jägerin und mir gegeben. Sie war sicher so richtig schön sauer. Das würde selbst ein blinder mit Krückstock sehen. Immer mal wieder ging mein Blick zu der blonden zierlichen Frau, die schon Jahrelang Seite an Seite mit mir kämpfte, mal mehr, mal weniger. Destiny schlummerte derweil in meinen Armen vor sich hin. Es schien eher als würde sie schlafen, als dass sie ernsthaft verletzt sei. Ich trug sie vor mir, meine Arme angewinkelt und unter ihr ausgestreckt. Dass jeder Schritt schmerzte lies ich aussen vor. Das hier schaffte ich locker noch.
"Musst du immer gleich so reagieren? Als hättest du noch nie etwas verbotenes gemacht...tzz..." begann ich nun doch ein Gespräch mit Buffy, sah sie dabei aber nicht an, sondern immer nach vorn. Dabei hatte ich aber leicht meinen Kopf geschüttelt. "Ich meine, du warst noch nie besonders konservativ..." redete ich weiter, als würde ich mich heute wieder um jeden Preis selber reden hören. Doch dann resignierte ich. Ich wusste, dass das alles hier auch für Buffy kein Zuckerschlecken war und anstatt für sie da zu sein, drückte ich ihr einen Spruch nach dem anderen. Das würde sie sicher nicht als die Friedenspfeiffe annehmen, als die ich meine Worte verkleidet hatte. Schlechtes Kostüm...sehr schlecht.
Ein Seufzen, dann folgten wieder Worte. "Was hätte ich sonst sagen sollen?" Man bemerkte den Unterschied zu meinen vorherigen Sätzen deutlich am Ton. Jetzt sprach ich viel ruhiger und sah sogar zu ihr herüber. "Es reicht schon, dass du es weißt...willst du sie da auch mit rein ziehen?" Auch wenn das alles hier vielleicht wieder auf einen Streit hin zielte, wollte ich wenigstens dass sie wusste, dass mir meine Freunde nicht egal waren. Nein im Gegenteil. Genau deswegen sollte es keiner erfahren. Sie sollten nicht mit dem Bewusstsein kämpfen, dass einer aus ihren Reihen so oder so drauf gehen würde. "Ist das Devons Haus?" Ich konnte ihn riechen und war mir ziemlich sicher, wo die Spur hinführen würde. Vor uns hatte sich eine Siedlung erstreckt. Sie war fast direkt am Stadtrand. "Ich wette hier wohnen nur Bonsen.." merkte ich dann amüsiert an und sah mich noch ein wenig um.

@Buffy Anne Summers
@Destiny Hope Stevens
@Amber Sawyer
@Lilliana Morgan


RE: Devons Haus am Stadtrand
  Absender: Devon Sawyer, 16.07.2016 08:12 Diesen Beitrag zitieren

Überspringe Amber mal kurz. Sie ist ja grad oben. Amber du kannst jederzeit wieder einsteigen  

Ich seufzte als ich Ambers patschigen Schritten mit den Augen folgte. Eigentlich schien doch alles okay zu sein. Aber dennoch hatte ich noch immer dieses mulmige Gefühl im Bauch. Das hier war alles noch nicht vorbei. Es fing vielleicht gerade erst richtig an. Wenn ich nur die Anderen erreichen könnte. Aber ich hatte es noch nicht wieder geschafft. Die ganze Magie die gerade in der Stadt herrschte, störte womöglich den Funk unserer Geräte. Auch den Rat hatte ich nicht erreichen können. Genauso war es sicher vom Urbösen geplant. Dass wir uns alle trennen und keinen Kontakt aufrecht erhalten können. So konnte es uns alle kriegen. Einem nach dem Anderen.
"Es ist kompliziert..." behauptete ich, als Lilly sich wieder an mich wandte. Ich wollte mich nicht setzen. Dafür war ich noch viel zu aufgewühlt. Aber Lilly würde schon dafür sorgen, dass ich mich schonte. Das hatte sie schon immer getan. "Hast du dich nicht gewundert, was in der Stadt los ist?" fragte ich sie. Oder hatte sie es gar nicht wirklich bemerkt, weil sie sich Sorgen um Amber und mich gemacht hatte? "Das Urböse hat den Höllenschlund geöffnet. Und wie stecken alle hier fest. Niemand kommt aus der Stadt, niemand kommt rein. Es hat den Rat zerstört, als wir alle auf dem Friedhof waren und gegen die Dämonen gekämpft haben. Und dann warst du da und hast dich von mir verabschiedet..." Mit jedem Wort fühlte sich mein Herz schwerer an. Wenn ich wieder an den Friedhof zurück dachte, dann sah ich sie wieder vor mir. "Danach bin ich zum Rat gelaufen...und du warst tot. Ich habe nur noch Amber mitnehmen können. MIster Heystings ist dort geblieben." erklärte ich weiter. Langsam wurden auch meine Glieder sschwer. Das meiste hatte ich ihr erklärt und die Anspannung fiel allmählich von mir ab. "Ich dachte du wärst das Urböse und willst mich...quälen...es tut mir so leid..." Jetzt endlich machte ich ein ppaar Schritte in Richtung des Sofas und lies mich darauf sinken. "Ich weiß nicht mal wie es den anderen jetzt geht oder wo sie sind. Ich bin einfach gegangen...und habe sie im Stich gelassen." Langsam beugte ich mich nach vorn und legte meinen Kopf in meine Handflächen. Dann wischte ich mit den Händen durch mein Gesicht. Ich war müde und angeschlagen, aber ich würde und konnte nicht schlafen. Ich würde so lange wach bleiben, bis ich etwas von den Anderen hörte.

@Lilliana Morgan
@Amber Sawyer


RE: Devons Haus am Stadtrand
  Absender: Lilliana Morgan, 14.07.2016 23:16 Diesen Beitrag zitieren

Noch bevor ich etwas sagen oder tun konnte, spürte ich ihre dünnen Ärmchen und das nasse Haar an mich gedrückt. Es war mir egal, dass meine Kleidung sich auf ihrer Höhe mit Wasser und Schaum vollsogen, denn ich hatte Amber genauso vermisst.. und wenn Devon mich offenbar für tot gehalten hatte, dann sie wahrscheinlich auch. Das war zu viel für ein Mädchen in diesem Alter... "Hallo Kleines..es wird alles wieder gut. Mir ist nichts passiert", sagte ich mit einem liebevollen Lächeln und streichelt trotz dem Shampoos kurz über ihren Kopf, ehe Devon ihr schon das Handtuch wieder um den Leib schlang und begann mit ihr zu schimpfen. Verboten aus dem Bad zu kommen, das musste etwas heißen ja. Ich wurde immer neugieriger... Auch ich wartete, bis Amber außer Hörweite war und wandte mich wieder dem Mann neben mir zu und runzelte die Stirn. "Okay, dann lass uns reden. Ich würde nämlich sehr gerne wissen, wieso mich mein Freund mit Schwert in den Händen begrüßt. Nicht, dass ich nicht offen für Neues in unserer Beziehung wäre, aber.. du hast mir für einen Moment lang wirklich Angst gemacht... und offensichtlich sollte ich tot sein, statt hier zu stehen und mit dir zu reden" Dann war da auch noch sein Erscheinungsbild, das es mir nicht sehr leicht machte, ihn nicht umgehend auf das Sofa zu drängen und ihn dort festzuhalten bis er endlich nachgab.

@Devon Sawyer
@Amber Sawyer

//Die nächsten werden hoffentlich länger, tut mir leid


RE: Devons Haus am Stadtrand
  Absender: Devon Sawyer, 06.07.2016 17:52 Diesen Beitrag zitieren

Erst als sie sich von mir löste und mich dann genauer ansah, lies ich meine Schultern ein wenig sinken. Meinen Kopf legte ich dabei leicht schief und atmete das erste Mal seit Stunden erleichtert auf. Jetzt viel einiges der Anspannung der letzten Stunden von mir ab und lies mich ein wenig entspannter werden. Lilly lebte! Sie war hier und meine Tochter auch. Das erste Mal hatte ich wieder das Gefühl, dann es bergauf gehen würde. Es blieb nur zu hoffen, dass es auch den anderen gut ging. Eine Träne stahl sich leise und heimlich über meine Wange. Doch ich legte meinen Daumen und Zeigefinger über meine Augenlider, die ich kurz zuvor schloss und wischte dann die Träne weg. "Ich fasse das alles nicht." durchbrach ich noch einmal die Stille und sah dann auf. Dabei atmete ich angestrengt aus. Ihre Aussage, wir sollten uns hinlegen, brachte mich ein wenig aus dem Konzept. Amber! Sie war allein da oben! "Verdammt! ich hätte sie fast...ich hätte sie fast..." stotterte ich erschrocken über mich selbst und drehte mich gerade um als...Amber plötzlich die Treppen herunter gepoltert kam. Wieder eine Erleichterung, aber auch ein reisen Schreck der mich durchfuhr. "Ist alles okay?" rief ich hastig, als sie auch schon auf meine lebende Freundin zu rannte und sie umarmte. "Ich hatte dir verboten aus dem Bad zu kommen!" schimpfte ich dann doch etwas lauter. Meine Stimmung wollte sich gerade nicht zwischen besorgt und erleichtert entscheiden und so kam es, dass ich von der einen auf die andere Sekunde die Hände in die Hüfte stemmte und meine Tochter oder besser gesagt ihren Hinterkopf mahnend ansah. Doch ihr schien das egal zu sein. Sie freute sich so sehr die lebende Lilly vor sich zu sehen.
Ich schüttelte mit dem Kopf und lockerte mich dann wieder ein wenig. Ich machte einen Schritt auf die Beiden zu und hob das Handtuch wieder um den nackten Körper meiner Tochter. Es war nicht besonders warm hier. Dann umgriff ich Ambers Arme und drehte sie zu mir um, während ich vor ihr kniete. "Du gehst jetzt bitte nach oben und ziehst dich an ja? Ich mache uns hier unten ein schönes Feuer im Kamin und dann wärmen wir uns noch ein bisschen auf ja?". Seit dem die Kuppel stand, war es spürbar kälter geworden. Ich gab ihr noch einen Kuss auf die Wange und brachte mich dann wieder in den Stand. Mein Blick ging zu Lilly...und er hatte etwas entschuldigendes an sich. Ich hatte sie wirklich für Sie gehalten.
Erst als ich Ambers Füße nach oben tapsen hörte, kam ich Lilly wieder näher. "Ich glaube kaum, dass Amber oder ich jetzt schlafen können." sagte ich dann im ruhigen Ton. "Ich glaube...es gibt viel zu reden."

@Lilliana Morgan
@Amber Sawyer


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